Fernando Alonso in seinem Rennanzug

2001 debütierte Fernando Alonso in der Formel 1, auch im kommenden Jahr könnte der Weltmeister von 2005 und 2006 noch fahren Foto: IMAGO/Jay Hirano

War es das für ihn? Formel-1-Legende (44) spricht über seine Zukunft

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Altmeister Fernando Alonso (44) hat seine Zukunft in der Formel 1 über das Saisonende hinaus offengelassen. „Ich bin mir nicht sicher“, sagte der Spanier vor dem Großen Preis von Miami (Sonntag, 22 Uhr MESZ/Sky): „Ich bin für alles offen. Ich glaube, ich werde mich wohl erst nach der Sommerpause wirklich mit dem Team zusammensetzen und eine Entscheidung treffen.

Am Ende der Saison läuft der Vertrag des zweimaligen Weltmeisters bei Aston Martin aus. „Ich bin ganz gelassen“, sagte Alonso. „Wir müssen auch abwarten, wie sich das Auto verbessert und wie sich die Lage für das nächste Jahr darstellt.“

Alonso hat in dieser Saison Probleme mit seinem Auto

Der 44-Jährige erlebt bislang ein Jahr zum Vergessen mit dem britischen Team. Die Schwächen des Honda-Antriebs sind riesig, nur beim Grand Prix von Japan erreichte Alonso das Ziel – auf Platz 18. „Wir hatten einen schwierigen Saisonstart, aber wir alle nehmen diese Herausforderung gerne an“, sagte Alonso. „Wir stehen das gemeinsam durch, Aston Martin und Honda. Hoffentlich können wir bald erste Ergebnisse sehen und an den Rennwochenenden wieder Spaß haben.“


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Sollte sich Alonso gegen die Formel 1 entscheiden, würde er dem Rennsport dennoch erhalten bleiben und bei der berühmten Rallye Dakar an den Start gehen. „Ich habe schon oft gesagt, dass es eine Herausforderung ist, die ich annehmen möchte: Langstreckenrennen, die Formel 1 und Rallyes zu gewinnen“, sagte Alonso, der neben seinen Erfolgen in der Königsklasse unter anderem zweimal die 24 Stunden von Le Mans gewann: „Das wäre für jeden Rennfahrer in der Vergangenheit wohl beispiellos, daher reizt mich das sehr.“

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Und dann wäre da noch sein Sohn Leonard, der im März auf die Welt kam. „Ich habe mir da so einige Gedanken gemacht, das kann ich nicht leugnen“, sagte Alonso. „Ich möchte Rennen fahren, und er sieht mir dabei zu. Aber bis er sich dessen bewusst wird, dauert es vielleicht noch ein paar Jahre, und ich möchte nicht vier oder fünf Jahre lang Rennen fahren.“ (sid/vb)

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