Max Verstappen
  • Max Verstappen sorgt mit provokanten Aussagen über die Schumi-Doku für Aufsehen
  • Foto: picture alliance/dpa/POOL GETTY/AP | Lars Baron

Fies! Verstappen ignoriert Schumi-Doku – und lobt dessen Erzrivalen

Haifischbecken Formel 1. Hier gilt nur Fressen oder gefressen werden. Das musste Mick Schumacher (22) schon als Kind erleben, als Vater Michael (52) mit dem Messer zwischen den Zähnen gegen Juan Pablo Montoya (46) oder Fernando Alonso (40) kämpfte. Jetzt muss er sich selbst im Haifischbecken freischwimmen und vor allem gegen Attacken seines Haas-Intimfeindes Nikita Mazepin (22) wehren. Doch auch von vermeintlichen Freunden gibt es vorm Türkei-GP (Sonntag, 14 Uhr, Sky) plötzlich Sticheleien.

Mit WM-Favorit Max Verstappen (23) verbrachte Mick in der Kindheit viel Zeit. Auf den Kartbahnen in Kerpen und Genk düsten ihre Väter Michael und Jos mit ihnen in Zweisitzern um die Wette. Die Freunde fuhren gemeinsam bei Benetton. Doch auf die Frage, wie ihm die Netflix-Doku „Schumacher“ gefallen habe, sagte Max schmallippig: „Ich habe sie noch nicht gesehen.“

Verstappen interessiert sich nicht für Schumi-Doku

Hoppla, Verstappen ignoriert die Schumi-Doku. Und auf Nachfrage, welcher Fahrer ihn am meisten beeindruckt hat, sagte er: „Ich würde Fernando unterstützen, ich mag einfach seinen Stil – wie er fährt.“ Ausgerechnet Stinkstiefel Alonso, der nicht nur Schumi, sondern auch Lewis Hamilton (36) bei McLaren und Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali (56) mit seinen Fouls und Intrigen zur Weißglut gebracht hat.


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Vom Spanier, der Verstappen zuletzt noch eine Bevorteilung bei Red Bull unterstellt hatte („Er ist der einzige, mit dem ich nicht gerne messen würde“) gab es prompt ein Lob zurück. „Wir sind alle anders im Umgang mit Druck. Aber für Max scheint das keine große Sache zu sein“, sagt Alonso über dessen WM-Kampf mit Hamilton (führt mit zwei Punkten). „Er fährt jedes Rennen für Rennen und ich denke, das ist der richtige Ansatz. Er hat das gewisse Extra.“

Verstappen platzt vor Stolz, macht aber nach außen auf cool. „Wir sind sehr entspannt. Wir tun alles für den Erfolg, aber man kann nichts erzwingen“, sagt der Niederländer und behauptet: „Selbst wenn ich WM-Zweiter werden sollte, hätten wir immer noch eine großartige Saison gefahren. Es würde mein Leben nicht zu sehr verändern.“

Verstappen über Mick Schumacher: „Schwierig, der Sohn von zu sein“

Kaum zu glauben, wurmte den überehrgeizigen „Mad Max“ doch schon im Vorjahr die verpasste Chance, Sebastian Vettel (34) als jüngsten Weltmeister aller Zeiten abzulösen. Und auch über Mick, der ihm in Budapest einen beherzten Fight geliefert hatte, hat Verstappen eine Meinung: „Es ist schwierig der Sohn von zu sein. Wenn alles gut geht, ist es einfach. Wenn es aber nicht rund läuft, dann nicht. Für Mick ist es noch mal anders als bei mir. Sein Vater ist der Rekordweltmeister.“

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Mick sind solche Wesenszüge fremd. Auf MOPO-Frage, mit welchen Fahrern er sich nach dem ersten halben Jahr gut oder weniger gut verstehe, sagte er diplomatisch: „Wir sind alle auch Menschen und verstehen uns gut alle zusammen. Es gibt kaum welche, die sich mit anderen nicht verstehen.“ Das wird sich nach dem ersten teamexternen Crash vielleicht ändern.

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