Medienbericht: Hertha-Lolita (16): Alles nur erfunden?

Michael Preetz sieht in der Berichterstattung der "B.Z." einen Versuch, der Hertha zu schaden.
imago sportfotodienst
Berlin -
Paukenschlag in der Lolita-Affäre um die Stars von Hertha BSC Berlin. Laut "Berliner Morgenpost" rudert das Mädchen völlig zurück. Sie habe eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, gelogen zu haben. Und sich selbst wegen Urkundenfälschung angezeigt.
Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. In einem Interview mit der B.Z. erzählte das Mädchen von einer Affäre mit mehreren Hertha-Spielern. Dabei soll es auch zum Sex gekommen sein. Der Verein hatte sich in der Sache vor seine Spieler gestellt und sprach von einem Versuch, dem Verein zu schaden.
Jetzt die Rolle rückwärts in der "Berliner Morgenpost"! In ihrer eidesstattlichen Erklärung soll das Mädchen zugegeben haben, sich die ganze Affäre ausgedacht zu haben. Demnach sei sie sogar noch Jungfrau, habe die B.Z.-Reporter angelogen.
Aufgeflogen sei die ganze Geschichte deshalb, weil sie die Unterschrift ihrer Eltern unter der Einverständniserklärung gefälscht hatte, die die B.Z. vor dem Abdruck des Interviews gefordert hatte. Die Rechtsvertreter der Eltern gingen daher gegen die Berichterstattung der Zeitung vor.
Das Mädchen habe sich sogar wegen Urkundenfälschung selbst angezeigt. Auch auf die neuesten Entwicklungen wollte sich die Hertha nicht äußern. Die Konzentration liegt nun komplett auf dem Spiel gegen den HSV.