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Zu viel Icon League? Beim TuS Dassendorf „ist genug Feuer drin“
Mit einem 6:0 gegen Sasel meldete sich die TuS Dassendorf im Oberliga-Meisterschaftskampf zurück. Nach einer Negativserie war die Frage aufgekommen, ob sich Fußball draußen und in der Halle kombinieren lässt.
„Das Knistern in der Kabine war wieder da, das vorher gefehlt hat“, blickt Trainer Özden Kocadal zurück auf Wochen, in denen seine Elf aus vier Spielen nur vier Punkte holte. Er habe viele Gespräche geführt, einzeln und in „Reflektionsrunden“.
Icon League lockt Oberliga-Kicker mit hohen Tagessätzen
Ein Thema dabei: Gleich zwölf Spieler aus dem TuS-Kader sind auch in der Icon League für die „Wontorriors“ aktiv und touren für die Hallenfußball-Serie durch die Republik. Sportchef Jan Schönteich hatte das genehmigt, bezeichnete es aber jüngst als „wenig hilfreich für die Erfüllung unserer hohen Ziele“. Zwar spielen die meisten Kicker nicht nur in Dassendorf, weil der schöne Sachsenwald so nahe liegt. Aber mit Tagessätzen von rund 500 Euro in der Icon League kann auch „Dasse“ nicht mithalten.
„Der Verein hat sich vor meiner Zeit dazu bekannt, und in der vorigen Rückrunde lief es auch gut“, sagt Kocadal, der im Sommer die Nachfolge von Spielertrainer Martin Harnik antrat. Ganz glücklich wirkt der 41-Jährige nicht, aber er betont auch: Die Punktverluste seien durch Fehler im Umschaltspiel gegen den Ball entstanden – das liege nicht an zu viel Hallenluft.
Dassendorf-Trainer Kocadal: „Wir sammeln Erfahrungen“
„Man kann nicht in die Glaskugel gucken“, resümiert Kocadal: „Wir sammeln gerade Erfahrungen.“ Möglich, dass die eine oder andere Hallenfußball-Freistellung in der Rückrunde auf den Prüfstand kommt. Drei Jahre ohne Titel sind für den einstigen Serienmeister ernüchternd genug.
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Am 22. November kommt es zum Oberliga-Spitzenspiel zu Hause gegen Eisenbahn. Die „Wontorriors“ kicken tags darauf in Bremen. Kocadal gibt sich kämpferisch: „Wer uns abschreibt, kann das gerne machen. Bei uns ist genug Feuer drin.“