Trainer-Hammer bei Altona 93! Bergmann muss gehen – St. Pauli-Legende übernimmt
Paukenschlag an der Adolf-Jäger-Kampfbahn! Nach nur einem Zähler aus den vergangenen vier Spielen und dem Sturz auf den letzten Platz der Regionalliga Nord wechselt Altona 93 den Trainer. Am Donnerstag gab der Verein bekannt, dass Andreas Bergmann nach fast sechs Jahren als Coach des Traditionsvereins abgelöst wird. Der bisherige Assistent André Trulsen und Olaf Rosenthal (Technischer Leiter des Vereins) sollen nun den Versuch unternehmen, Altona doch noch zum Klassenerhalt zu führen. Bergmann aber bleibt – in anderer Position.
Zwei Tage vor der Partie in Schöningen (Samstag, 14 Uhr) zog der AFC die Reißleine und hofft, dass der Schritt Wirkung hinterlässt. „Das Vertrauen ins Team ist ungebrochen“, sagt Altonas Präsident Ragnar Törber. „Wir sind stark genug, in der Liga zu bestehen – das haben die Jungs bereits gezeigt.“ Und in Richtung Bergmann: „Wir ziehen damit zusammen mit Andi vor, was wir ohnehin für den Sommer geplant haben.“ Denn nach dieser Spielzeit wollte der 66-Jährige ohnehin als Trainer aufhören.
Bergmann wird Sportlicher Leiter beim AFC
Das Kuriose an der Nummer: Bergmann geht – und bleibt zugleich. Der Ex-Profi-Trainer (St. Pauli, Hannover, Bochum) wird als Sportlicher Leiter Fußball beim AFC weiterhin die Verzahnung im Jugendbereich sowie bei der U19, U23 und der ersten Herren vorantreiben und Talente formen, jetzt aber mit voller Kraft und deutlich mehr Zeit. Das alles gemeinsam mit Törber.
„Andi bleibt Teil der AFC-Familie“, verkündete Altona 93 und bedankte sich bei Bergmann: „Danke für alles, was du dieser Mannschaft in den letzten fast fünf Jahren gegeben hast – deine Energie, deine Leidenschaft und dein großes Herz. Wir sind dankbar, dass du dem AFC erhalten bleibst und auch in deiner neuen Funktion weiterhin mit voller Überzeugung an unserer Seite stehst.“
Das könnte Sie auch interessieren: „Der Bauch ist unglaublich“ Ailton spottet über einen Werder-Star
In welcher Liga Altona künftig spielen wird, muss sich in den kommenden Wochen zeigen. Fünf Punkte beträgt der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Trulsen und Rosenthal sollen es nun richten.
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.