Vor 3800 Fans! Altona 93 bringt sich gegen Lübeck selbst um den Sieg
Altona 93 hat sich im ersten Pflichtspiel des Jahres ein Stück um den Heimsieg gebracht. Die Mannschaft von Trainer Andreas Bergmann verlor gegen den VfB Lübeck mit 2:3 (1:1) und muss nun auf ein Remis im Kellerduell zwischen der U23 von St. Pauli und Eintracht Norderstedt am Sonntag hoffen, um nicht den Anschluss auf die rettenden Plätze in der Regionalliga Nord zu verlieren.
Dabei war im Vorhinein alles um das Spiel für einen Heimsieg bereitet. Beachtliche 3791 Zuschauer kamen zum an die legendäre Adolf-Jäger-Kampfbahn, die Atmosphäre war voller Vorfreude und Erwartungen aufgeladen. Grund genug gab es, denn das letzte Heimspiel der Altonaer hatte am 24. Oktober 2025, das letzte Pflichtspiel am 12. Dezember stattgefunden.
Lübeck mit gnadenloser Chancenverwertung
Beide Teams starteten engagiert und erspielten sich früh Chancen. Nach einem Foul von Kapitän Michael Ambrosius im Strafraum brachte Felix Drinkuth die Lübecker per Elfmeter mit 0:1 in Führung. Der AFC übernahm danach zunehmend die Kontrolle und glich noch vor der Pause durch Ambrosius nach einem Freistoß zum 1:1 aus.
In der zweiten Halbzeit war Altona spielbestimmend, während Lübeck vor allem über Konter gefährlich blieb. Ein Fehler in der Defensive führte in der 69. Minute zum 1:2 für Lübeck, kurz darauf fiel nach einem Pfostenschuss und anschließendem Abstauber sogar das 1:3 – beide Treffer erzielte Yusuf Wardak. Altonas Neu-Stürmer Moritz Göttel verkürzte per Elfmeter noch auf 2:3, doch in der hektischen Schlussphase gelang der Ausgleich nicht mehr.
Altona-Trainer Bergmann: „Mutig bis zum Ende fighten“
Neuzugang Göttel ging trotz seines Treffers im ersten Spiel hart mit sich ins Gericht: „Das Ergebnis trügt so ein bisschen. Da müssen wir uns als Stürmer auch ein bisschen selbst vorwerfen, das Ding nicht gemacht zu haben. Wir waren heute die bessere Mannschaft und die bessere Mannschaft hat heute leider verloren.“
Lübeck-Trainer Guerino Capretti lobte vor allem die Atmosphäre an der Adolf-Jäger-Kampfbahn: „Ich habe Kult erwartet und Kult bekommen“, sagte er über die Anlage und Stimmung der Zuschauer.
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Altona-Trainer Bergmann gab sich derweil zuversichtlich im Abstiegskampf und sagte, dass „wir mutig bis zum Ende fighten wollen, wir wollen uns nicht vorwerfen lassen, dass wir nicht alles gegeben haben“. Für den AFC geht es am 14. März beim HSC Hannover weiter.
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