Kampf um die Klasse: Altona 93 setzt auf neuen Torjäger
In Altona kann wieder Fußball gespielt werden. Das war aber auch schon die beste Nachricht des vergangenen Wochenendes, denn mit dem 2:3 gegen den VfB Lübeck nach 134 Tagen Heimspielpause steckt Altona 93 mehr denn je im Abstiegssumpf der Regionalliga Nord fest. Die zweitbeste Nachricht hat mit einem Winter-Zugang zu tun: Moritz Göttel.
„Die Gegentore sind durch leichtsinnige Fehler entstanden, das zieht sich ein bisschen durch die Saison“, sagt Moritz Göttel, der eigentlich kein Experte für den bisherigen Saisonverlauf des Viertliga-Aufsteigers sein müsste. Der 33-jährige Stürmer kam erst in der Winterpause zum AFC, sein insgesamt 323. Regionalliga-Spiel war das erste für Altona.
Göttel soll Altona vor dem Regionalliga-Abstieg retten
Bei seinem Debüt zeigte sich der Routinier sehr engagiert, machte viele Bälle fest, leitete (vergebene) Chancen ein – und traf kurz vor Schluss mit einem Foulelfmeter zum Endstand gegen einen seiner Ex-Klubs. Doch das rettende Ufer ist nach der sechsten Niederlage in Folge schon sechs Punkte entfernt. Gegen den Mitaufsteiger Hannoverscher SC ist am Samstagnachmittag ein Heimsieg fast schon Pflicht.
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Dann wird Altona wohl erneut im 4-4-2-System auflaufen, mit Göttel und dem etablierten Goalgetter Rasmus Tobinski ganz vorn. Die Mittelstürmer ergänzten sich gut, befand Trainer Andreas Bergmann und lobte seinen neuen Angreifer, der zwischen Flensburg und Elversberg fast alle Viertliga-Torgestänge kennt: „Moritz hat einfach diese Erfahrung, wie er den Körper reinstellt, wenn der Ball kommt, wie er sich dreht und andere Spieler einsetzt. Das war sein allererstes Spiel. Da hoffe ich auch, dass wir uns noch besser kennenlernen. Wir brauchen ihn bis zum Schluss.“ Und vor allem erst mal gegen Hannover.
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