Heidgraben-Trainer Marcel Kindler 2019 mit dem Niendorfer TSV

Heidgraben-Trainer Marcel Kindler hütete vor ein paar Jahren noch das Tor des Niendorfer TSV. Foto: IMAGO / KBS-Picture

Hamburger Bezirksligist: Kleiner HSV träumt vom Pokal-Halbfinale

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„Mit einem leichten Augenzwinkern nennen wir uns der kleine HSV“, erzählt Yannick Schwadtke, Fußballchef des Heidgrabener SV. Der Bezirksligist aus der 3000-Seelen-Gemeinde vor den Toren Hamburgs bestreitet am Mittwoch (19.30 Uhr, Uetersener Straße) sein größtes Spiel: das Lotto-Pokal-Viertelfinale gegen Vorjahrsfinalist Paloma.

„Wir sind im Aufwind, das kommt wie gerufen“, sagt Schwadtke über die Partie im Udo-Tesch-Sportpark, benannt nach einem 49 Jahre amtierenden Bürgermeister. Dank Torwart Leon Sorgenfrei kam Heidgraben zweimal nach Elfmeterschießen weiter, gegen Paloma dürfte er schon davor einiges zu tun bekommen.

Philippe Schümann ist „Lebensversicherung“ des HSV

Andererseits kann Trainer Marcel Kindler (als Spieler 2018 mit Niendorf im Endspiel) auf einen Knipser bauen: Philippe Schümann hat in der Bezirksliga 21 Tore erzielt, der 34-Jährige spielt seine 15. Saison beim Verein – unterbrochen nur von einem halben Jahr Oberliga mit Halstenbek-Rellingen.

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„Im Winter und im Sommer klingelt sein Telefon ständig. Aber er wohnt am Sportplatz und fühlt sich bei uns wohl“, sagt Schwadtke über die „absolute Lebensversicherung“ des kleinen HSV, bei dem im Juli ein Fußball-Jugendcamp von Real Madrid stattfindet. Vielleicht ist dann ja auch ein neuer Schümann dabei.

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