Die deutschen Fußballerinnen bejubeln den WM-Titel im Jahr 2007.

Die deutschen Fußballerinnen um Martina Müller (Nummer 16) bejubeln den WM-Titel im Jahr 2007. Foto: picture alliance / dpa /Carmen Jaspersen

Eine Weltmeisterin ärgert St. Pauli – ein Hauch von Kane in Osdorf

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Für Hamburg ist es ein kleines bisschen so, als würde Harry Kane nach Tottenham zurückkehren. Jeremy Wachter schnürt seine Fußballstiefel wieder für TuS Osdorf. Wie schon von 2015 bis 2023, als dem Mittelstürmer in 189 Spielen 162 Tore gelangen.

Vor zweieinhalb Jahren geriet der Klub in eine schwere Krise und zog sich nach dem Oberliga-Abstieg freiwillig in die Bezirksliga zurück. Mittlerweile ist der Verein in die Landesliga zurückgekehrt und will mit dem nun 33-jährigen Wachter an die legendären Flutlicht-Heimspiele anknüpfen – am besten schon am Freitagabend (19.30 Uhr, Blomkamp) gegen Union Tornesch.

Jeremy Wachter (r.) läuft wieder für Osdorf auf. IMAGO / KBS-Picture
Jeremy Wachter spielt einen Pass
Jeremy Wachter (r.) läuft wieder für Osdorf auf.

Noch etwas erfahrener – und auch noch ein bisschen erfolgreicher – als Wachter ist Martina Müller. Die Stürmerin wurde mit der DFB-Auswahl zweimal Weltmeister und zweimal Europameister und gewann mit dem VfL Wolfsburg zweimal die Champions League.

Ex-Nationalspielerin Martina Müller trifft für Barmke gegen St. Pauli

Inzwischen kickt Müller mit 45 Lenzen in der Regionalliga für den TSV Barmke und knipste jüngst in der Nachspielzeit den 1:1-Endstand gegen den FC St. Pauli – wodurch die Kiezkickerinnen auf einem Abstiegsplatz verharren. Am Sonntag (13.30 Uhr, Feldstraße) kommt mit Holstein Kiel der Spitzenreiter  zu St. Pauli – aber immerhin ohne eine Weltmeisterin im Kader.

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