Der HSV kann St. Pauli in die Oberliga schießen

Louis Lemke und Omar Megeed vom HSV II im Zweikampf mit Romeo Aigbekaen von St. Pauli II
Im Hinrunden-Derby in der Regionalliga gewann der HSV II (hier Louis Lemke, l., und Omar Megeed) gegen St. Pauli um Romeo Aigbekaen mit 4:1.

Bitterer als ein Abstieg ist nur der Abstieg bei einem Derby. Wenn St. Paulis U23 am Sonntag (15 Uhr, Ochsenzoller Straße) nicht gegen die HSV-U21 gewinnt, ist der braun-weiße Sturz in die Oberliga besiegelt. „Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist“, sagte Trainer Karsten Neitzel nach dem 1:1 gegen den Bremer SV am Mittwoch. Das zwölfte Unentschieden hinterlässt sein Team zwei Runden vor Schluss mit fünf Punkten Rückstand auf Norderstedt.

„Sag beim Abschied leise Servus“, sang Peter Alexander einst auf Wien gemünzt – St. Pauli könnte beim Derby zum Tschüs gezwungen sein. Auch in der Oberliga würden die Kiezkicker ihre Heimspiele übrigens im Stadion des derzeitigen Klassenerhaltskonkurrenten Norderstedt austragen.

Das könnte Sie auch interessieren: „Die Liebe gilt nur …“: Legende Trulsen muss auf St. Pauli-Abstieg hoffen

„Es kommt für alles schon einmal die Endstation“, heißt es im Schlager von Alexander. Der Eisenbahner TSV könnte mit einem Erfolg bei HEBC am Sonntag (10.45 Uhr, Tornquiststraße) in den Oberliga-Meisterbahnhof einfahren, doch für die Regionalliga-Aufstiegsrunde hat Eisenbahn nicht die richtige Spurweite. Hamburgs Vertreter machen Eimsbüttel und Dassendorf unter sich aus. Dassendorf kam durchs 3:1 gegen Halstenbek auf zwei Zähler heran, bekam vom norddeutschen Verband aber „teilweise erhebliche Auflagen“.