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Zehn Tore gegen Dassendorf: Trotz Kantersieg: HSV-Trainer Titz unzufrieden

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Pierre-Michel Lasogga läuft Dassendorf Jeremy Opoku Karikari davon. Nicht nur in diesem Duell hatte der Oberligist das Nachsehen.

Foto:

Cathrin Mueller

Das roch doch schon gewaltig nach Volksfest. Erster Sommer-Auftritt des HSV in Hamburg – und gleich ein 10:0 (3:0) in Bergedorf gegen Oberliga-Meister TuS Dassendorf. Klingt nach einer runden Sache. Zufrieden waren die Hamburger aber trotzdem nicht.

Als es vorbei war, brandete gewaltiger Applaus auf. Die knapp 4000 Fans an den Sander Tannen hatten ihren Spaß am Auftritt des HSV, der auch nach dem Abstieg in Hamburg nichts von seiner Attraktivität eingebüßt hat. Zehn Tore gegen den seit Jahren besten Amateurklub der Oberliga Hamburg – und doch Kritik nach dem Abpfiff. Verkehrte Welt in Bergedorf.

Christoph Moritz: „Der Trainer war nicht zufrieden“

„Wir haben in der ersten und Anfang der zweiten Hälfte kein gutes Spiel gemacht, der Trainer war nicht zufrieden“, bemängelte Zugang Christoph Moritz – und hatte damit Recht. Zur Pause führte der HSV durch Lasoggas Doppelschlag (15./23.) und Drawz (34.) dennoch sicher, Arp verschoss noch einen Strafstoß (44.) Nach dem Wiederanpfiff dauerte es, bis der Knoten erneut platzte - dann aber richtig. Jatta (66./88.), Warmbiers Eigentor (70.), Wintzheimer (73./85.) und Bates (78.) schossen das doch sehr deutliche 10:0 heraus, Moritz traf zum zwischenzeitlichen 6:0 (71.) – und freute sich nach seinem Premierentreffer für den HSV: „Jeder Fußballer würde lügen, wenn er sagt, dass er sich nicht über ein Tor freut. Bei mir ist das auch immer noch so.“

Ein guter Test für den HSV, aber auch für die TuS. Die trifft am 18. August in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals an gleicher Stelle auf Duisburg. Die MSV-Späher, die am Mittwoch in Bergedorf dabei waren, fuhren allerdings recht ratlos zurück ins Ruhrgebiet. Angst machte ihnen der Oberligist sicher nicht.

So spielte der HSV: 1.Mickel (46. Pollersbeck) – Narey (46. Knost), Ambrosius (46. Bates), Jung (46. van Drongelen), Vagnoman (46. Douglas Santos) – Steinmann (46. Moritz) – Kwarteng (46. Jatta), Arp (46. Janjicic), Drawz (46. David), Ito (46. Opoku) – Lasogga (46. Wintzheimer)