Die HSV-Profis und alle Betreuer freuen sich über das Siegtor gegen Stuttgart.

Unbändiger Jubel: Nach dem Siegtor gegen Stuttgart gab es Ende November beim HSV kein Halten mehr. Foto: imago/Beautiful Sports

Zahlen belegen es: Mit diesem Kniff kann der HSV am Sonntag in Stuttgart gewinnen

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Kaum ein anderer Moment dieser Saison verzückte die HSV-Fans so sehr, wie der des Siegtreffers gegen Stuttgart. Bevor die Profis von Trainer Merlin Polzin Ende November quasi in letzter Sekunde zum 2:1 trafen, konterten sie die Schwaben derart brillant aus, dass es im Volkspark kein Halten mehr gab. Wenn sich die beiden Vereine am Sonntag (17.30 Uhr, Liveticker auf mopo.de) erneut gegenüberstehen, könnte es durchaus zu ähnlichen Szenen kommen. Denn von einem Zufallstor kann längst keine Rede mehr sein.

Polzin dürfte sich in dieser Woche wie im Schlaraffenland vorkommen, dem Coach bietet sich mehr Zeit als üblich, um seine Profis auf die anstehende Partie einzustimmen. Fünf Trainingseinheiten werden die HSV-Profis bis zum Anpfiff im Schwabenland absolviert haben. Insbesondere schnelle Umschaltmomente dürften während der Tage immer wieder eine Rolle spielen, denn genau darin liegt auch diesmal die große Chance des HSV.

Kein anderes Team kontert diese Saison besser als der HSV

Kontert der Aufsteiger die Schwaben erneut aus? Auch wenn sich Fabio Baldés 80-Meter-Sprint aus dem Hinspiel nach Angelo Stillers verunglücktem Freistoß in dieser Form kaum wiederholen lassen wird, dürften schnelle Gegenstöße auch diesmal eine der Hauptwaffen der Hamburger sein. Denn kein anderes Team kontert in dieser Saison besser als der HSV – und kaum eines ist bei Gegenstößen anfälliger als die Stuttgarter.

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Eine Annahme, die durch Zahlen belegt wird. Bereits zehnmal traf der HSV in dieser Serie nach Kontern, diesbezüglich kann nur der FC Bayern mithalten (ebenfalls zehn). Köln (sieben Kontertore) folgt schon mit deutlichem Abstand. Dem gegenüber steht die Anfälligkeit des VfB: Bereits neun Treffer fing sich das Team von Trainer Sebastian Hoeneß auf diese Weise – nur Frankfurt (zehn) schlief bei Kontern noch öfter.

Baldé ist der schnellste Spieler des HSV-Kaders

Damit ist klar, wo am Sonntag die größte Chance des HSV liegt. Wohl auch deshalb erwägt Polzin, den diesmal rotgesperrten Miro Muheim auf der linken Seite durch Baldé zu ersetzen. Der 20-Jährige ist mit einer Sprintgeschwindigkeit von 35,4 km/h schnellster HSV-Profi dieser Saison und seit dem Hinspiel ohnehin das Schreckgespenst der Schwaben.

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Sollte der HSV auch in Stuttgart tatsächlich wieder einen Konter zum Abschluss bringen, ist für den Aufsteiger sogar noch ein Allzeit-Rekord möglich. In der Saison 2006/07 gelangen den Hamburgern in einer Saison mal 13 Kontertore, damals kickten noch Stars wie Rafael van der Vaart, der jetzige Bayern-Trainer Vincent Kompany oder Nigel de Jong beim HSV.

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