Wechselt er noch? Entscheidung bei HSV-Profi Öztunali wohl gefallen

Levin Öztunali wurde in der HSV-Jugend groß und ist seit einem Jahr zurück im Volkspark.
Levin Öztunali wurde in der HSV-Jugend groß und ist seit einem Jahr zurück im Volkspark.

Von diesem Wechsel hatten sich alle Seiten deutlich mehr versprochen. Vor Jahresfrist kehrte Levin Öztunali zum HSV zurück, zehn Jahre nach seinem Abgang wurde der Enkel von Klub-Legende Uwe Seeler (†85) mit offenen Armen und großen Hoffnungen empfangen. Ein Jahr später steht der 28-Jährige ziemlich weit oben auf der Streichliste des Kaders. Rund zwei Wochen vor dem Ende der Transferperiode scheint eine Entscheidung gefallen zu sein.

Nach 19 Einsätzen aus der Vorsaison (ohne Treffer oder Vorlage) sollte Öztunali in der Sommer-Vorbereitung die Chance nutzen, auf sich aufmerksam zu machen. Das aber gelang eher schlecht als recht. Auch beim Zweitliga-Auftakt in Köln, als der Mittelfeldmann nach rund einer Stunde ins Spiel kam, konnte er keine Akzente setzen.

Gern würde der HSV, der seinen aufgeblähten Kader ohnehin entschlacken möchte, Öztunali abgeben. Doch daraus dürfte auch in diesem Sommer nichts werden. Die Entscheidung scheint bereits festzustehen.

Öztunalis HSV-Vertrag läuft bis Sommer 2026

Das Problem: Öztunali (Vertrag bis Sommer 2026) könnte wohl nirgendwo auch nur ansatzweise einen so gut dotierten Vertrag erhalten, wie er ihn beim HSV in der Tasche hat. Und: Nach 190 Bundesligaspielen (für Leverkusen, Werder, Mainz und Union Berlin) sowie der emotional aufgeladenen Rückkehr zum HSV sind neue, sportlich spannende Herausforderungen für ihn überschaubar. Zudem soll der Spieler die Tatsache, dass er bei beiden bislang ausgetragenen Saisonpartien im Kader stand, als positives Zeichen werten.

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Die Öztunali-Seite geht nicht davon aus, dass es in diesem Sommer zu einer Luftveränderung kommen wird. Von Wechselbemühungen kann keine Rede sein. Möglich, dass sich die Vorzeichen in Richtung Winter verändern würden, sollte der frühere Junioren-Nationalspieler (74 Einsätze für Deutschland) seinen Kaderplatz über weite Strecken der Hinrunde einbüßen.

Das Öztunali-Thema ist ein sensibles

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So oder so bleibt das Thema Öztunali im Volkspark ein sensibles. Den Seeler-Enkel konsequent vom Hof zu jagen, ist allein schon aufgrund des familiären Hintergrunds ausgeschlossen. Auch wenn sich mehr und mehr die Frage stellt, ob Öztunali sportlich noch mal wichtig werden kann.

Von diesem Wechsel hatten sich alle Seiten deutlich mehr versprochen. Vor Jahresfrist kehrte Levin Öztunali zum HSV zurück, zehn Jahre nach seinem Abgang wurde der Enkel von Klub-Legende Uwe Seeler (†85) mit offenen Armen und großen Hoffnungen empfangen. Ein Jahr später steht der 28-Jährige ziemlich weit oben auf der Streichliste des Kaders. Rund zwei Wochen vor dem Ende der Transferperiode scheint eine Entscheidung gefallen zu sein.