Damion Downs steht aktuell beim FC Southampton unter Vertrag.

Southamptons Damion Downs hat das Interesse des HSV auf sich gezogen. Foto: IMAGO/Pro Sports Images

Wechsel zum HSV? Sturm-Kandidat Downs hat erste Entscheidung getroffen

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Auch wenn die HSV-Bosse die Zeit zwischen den Jahren nutzen, um ein wenig durchzupusten, hält sich die berufliche Auszeit in Grenzen. Denn ein Thema beherrscht diesen HSV-Winter: Wann verpflichtet der Verein Verstärkung für den Angriff? Vor Weihnachten tauchte mit Damion Downs (Southampton) ein erster Kandidat auf, der ziemlich weit oben auf dem Wunschzettel der Hamburger steht. Mittlerweile soll der US-Nationalspieler eine erste Entscheidung für sich getroffen haben.

Während die HSV-Profis noch bis zum kommenden Freitag (2.1.) ihren Winterurlaub vor der anstehenden kurzen Vorbereitung genießen dürfen, kann bei Downs von einer Pause keine Rede sein. In Englands Fußball-Ligen herrscht rund um den Jahreswechsel traditionell Hochbetrieb. Das gilt auch für die Championship (zweite Liga), in der Downs mit Southampton spielt. Nach dem 1:2 am Boxing Day (zweiter Weihnachtsfeiertag) in Oxford geht es am Montag nach Birmingham, ehe am Neujahrstag die Heimpartie gegen Millwall und drei Tage später der Auftritt in Middlesbrough anstehen. Doch es stellt sich die Frage: Wird Downs dann überhaupt noch dabei sein?

HSV-Kandidat Downs spielt aktuell für Southampton

Nach seiner Ende November erlittenen Verletzung ist der Angreifer zwar wieder fit, wartet aber noch auf seine erste Kader-Nominierung. Mittlerweile verdichten sich die Anzeichen, dass Downs in Kürze ein anderes Trikot überstreifen wird. Aber welches?


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Der HSV hat nach MOPO-Informationen sein klares Interesse bei dem 21-Jährigen hinterlegt, der in der vergangenen Saison mit zehn Treffern in 29 Zweitligaspielen am Bundesliga-Aufstieg des 1. FC Köln beteiligt war. Die Hamburger haben großen Bedarf im Angriff. Yussuf Poulsen ist noch bis Februar verletzt, Ransford Königsdörffer (ein Bundesligator) trifft zu selten, Robert Glatzel erhielt nur wenig Einsatzzeit, fiel zuletzt ebenfalls aus. Ein oder zwei neue Stürmer sollen kommen.

Die HSV-Bosse sehen Downs als passenden Stürmer für ihr Spielsystem an

Der zugleich schnelle wie auch durchsetzungsstarke Downs passt aus Sicht der HSV-Bosse ins Profil. Auch in den vergangenen Tagen soll es weiteren Kontakt gegeben haben. Zudem gibt es in Southampton erste Signale, dass ein Leih-Abgang des Angreifers (steht bis Sommer 2029 unter Vertrag) in Betracht gezogen wird. Das Problem des HSV: Die Konkurrenz ist riesig – insbesondere auf dem deutschen Markt.

HSV-Kandidat Damion Downs im Southampton-Trikot Imago/ Pro Sports Images
Damion Downs im Southampton-Triko
HSV-Kandidat Damion Downs im Southampton-Trikot

Downs liegen neben Anfragen aus dem Ausland gleich mehrere aus der Bundesliga vor. Und zumindest eine klare Tendenz gibt es mittlerweile: Wie die MOPO erfuhr, soll der US-Nationalspieler, der im bayerischen Werneck geboren wurde, einen Wechsel nach Deutschland bevorzugen und als klare Priorität ins Auge fassen. In der Bundesliga sieht Downs für sich die größtmögliche Chance, ohne Anpassungsprobleme schnell Fuß fassen und auf reichlich Spielzeit kommen zu können. Für ihn geht es vornehmlich darum, mit einer guten zweiten Saisonhälfte seinen Platz im Kader der USA für die anstehende Heim-WM im Sommer zu festigen.

In Southampton gilt der HSV nur als Außenseiter

Auch wenn Downs sich noch nicht entschieden hat, wohin der Weg führen soll: Leicht wird es für den HSV nicht, den Ex-Kölner zu verpflichten. Im Umfeld der „Saints“, wie der FC Southampton im Volksmund genannt wird, werden den Hamburgern eher Außenseiterchancen eingeräumt. Auch deshalb klopfen Sportvorstand Stefan Kuntz und Sportdirektor Claus Costa parallel zu Downs die Machbarkeit bei weiteren Kandidaten ab.

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Dennoch: Bei Downs könnte es so oder so schnell gehen. Weil die Bundesliga bereits am zweiten Januar-Wochenende den Spielbetrieb wieder aufnimmt, sind nahezu alle Interessenten an einer möglichst raschen Lösung interessiert. Auch der HSV – wenngleich die Transferperiode des Winters (beginnt am Neujahrstag) erst am 31. Januar endet. Doch bis dahin stehen für den Aufsteiger mit der Partie in Freiburg (10.1.), dem Heimspiel-Doppelpack gegen Leverkusen (13.1.) und Gladbach (17.1.), dem Stadtderby bei St. Pauli (23.1.) und dem Heimauftritt gegen die Bayern (31.1.) noch fünf Partien an …

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