Rayan Philippe und Damion Downs

Damion Downs (r.) bejubelt im Spiel gegen Heidenheim Torschützen Rayan Philippe. Foto: picture alliance/dpa | Harry Langer

Was war denn da los? HSV-Trainer erklärt kuriose Trikotpanne in Heidenheim

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Die Voith-Arena in Heidenheim ist das kleinste Stadion der Bundesliga. Es gibt nur Platz für 15.000 Zuschauer. Für die Mannschaften sind die Wege auf der anderen Seite beim FCH teilweise etwas länger. Die Spielerbänke befinden sich im Stadion nicht auf der gleichen Seite wie die Kabinen. Das sorgte beim Auftritt gegen den HSV für eine kuriose Szene. Unmittelbar nach der Halbzeitpause war es plötzlich hektisch auf dem Rasen geworden.

Was war genau passiert? HSV-Profi Albert Sambi Lokonga hatte sich im ersten Durchgang verletzt, er wollte aber trotzdem auch nach der Pause weiterspielen. Bei der Rückkehr auf den Platz merkte er dann allerdings plötzlich, dass es nicht geht, und zeigte an, dass er ausgewechselt werden müsse. Damion Downs sollte für ihn ins Spiel kommen. Das Problem: Das Trikot des US-Stürmers fehlte auf der HSV-Bank und musste erst noch aus der Kabine geholt werden.

HSV-Trainer Polzin: „Das war nicht gewollt“

Teammanager Mats Wesling lief über den Rasen, um schnell das vergessene Jersey für Downs zu besorgen. Beide Mannschaften warteten da schon für den Wiederanpfiff auf dem Platz. Gerade noch rechtzeitig war dann auch der HSV-Angreifer fertig und konnte eingewechselt werden. Hinterher klärte Trainer Merlin Polzin den kompletten Vorgang auf.

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„Sambi war in der Halbzeitpause bei unseren Physios und beim Arzt. Er hat versucht, die zweite Halbzeit bestmöglich zu beginnen, ist sogar früher wieder rausgekommen, um zu testen, ob es funktioniert. Er hat dann aber gesagt, dass es nicht geht“, erklärte der HSV-Coach, der zur Verzögerung sagte: „Das hatte weniger etwas mit einem versuchten Zeitspiel zu tun, wenn das so rüberkam. Es ging nur darum, dass das Trikot von Damion noch nicht zur Verfügung stand, deswegen hat es ein bisschen länger gedauert. Das war so von uns nicht gewollt.“

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Ausschlaggebend war letztlich Sambi Lokongas kurzfristige Entscheidung, dass er doch nicht weiterspielen konnte. Unklar ist, ob der Belgier nun für das nächste Spiel wieder fit wird. Er klagte nach dem Auftritt in Heidenheim über Probleme am Sprunggelenk, konnte die Heimreise aber letztlich ohne Krücken antreten. Von einer schlimmeren Verletzung wird beim HSV erst einmal nicht ausgegangen.

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