HSV
Von Abel bis Zumberi: Alle 642 Profis, die jemals für den HSV gespielt haben
Genau 642 Profis zählten jemals zum Profi-Kader des HSV. In der großen MOPO-Datenbank können Sie durch die Historie stöbern – von 1963 bis heute.
Uwe Seeler, Manfred Kaltz, Kevin Keegan, Felix Magath oder Rafael van der Vaart: Seit der Gründung der Bundesliga hatte der HSV genau 642 Profis unter Vertrag. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Verdienste – und eigenen Daten. Die MOPO hat für Sie alle Spielerdaten der 642 Akteure, die jemals zur Profimannschaft des HSV gehörten, umfangreich aufbereitet. Stöbern Sie in unserer großen Datenbank – von den ersten Spielen in der Bundesliga über die goldenen Meister-Jahre und legendären Champions-League-Nächte bis hin zur 2. Liga und dem Aufstieg. Von Mathias Abel bis Valon Zumberi. Von Ägypten bis Venezuela. Und von 1963 bis heute.
Harry Bähre war der allererste. Der heute 84-Jährige ging als Bundesliga-Spieler mit der Passnummer 001 in die HSV-Geschichte ein. Bis heute kamen etliche Akteure hinzu, die mal länger und mal kürzer das Hamburger Trikot getragen haben. Manche von ihnen liefen stolze 581-mal für den HSV auf (Manfred Kaltz), andere – wie Ahmet Arslan oder Finn Porath – kamen nur auf eine einzige Einsatzminute.
Neuzugang Kofi Amoako wurde zum 642. HSV-Profi
Eines aber haben sie alle gemeinsam: Sie gehörten irgendwann einmal zur Profi-Mannschaft des Hamburger SV. Kofi Amoako, der bereits Ende Mai seinen Vertrag für die Saison 2026/27 unterschrieben hat, wurde der 642. Profi in der Geschichte des HSV – auch wenn nicht alle davon in der Bundesliga eingesetzt wurden.
Ein paar HSV-Akteure durften nur in Pokalspielen oder in Testspielen mitmachen. Andere mussten sogar immer nur von der Bank aus zusehen, ohne jemals eine Minute auf dem Feld gestanden zu haben. Und manch einer wiederum besaß zwar einen Profi-Vertrag, musste sich aber mit Einsätzen in der Amateurmannschaft begnügen. Oder er trainierte einfach nur regelmäßig bei den Profis mit, schaffte es jedoch aus unterschiedlichen Gründen nie in den Spieltagskader.
MOPO-Datenbank beinhaltet alle Hamburger Spieler
All diese Geschichten lassen sich in unserer riesigen MOPO-Datenbank nachlesen. Sie beinhaltet alle 642 Spieler, die jemals zur Profimannschaft des HSV gehört haben – unabhängig davon, wie lange sie unter Vertrag standen oder wie viele Spiele sie tatsächlich absolviert haben. Beinhaltet sind also auch solche Akteure, die nie eine Partie bestritten haben, aber zu den Profis zählten.
Sie können die Daten beliebig nach Ihren Wünschen sortieren: nach Vorname, nach Name, nach Nationalität, nach Position, nach Jahr des ersten oder letzten Profi-Einsatzes für den HSV oder nach der Anzahl der Spiele und Tore. Berücksichtigt sind hier ausschließlich Ligaspiele auf Profi-Ebene – also in der Bundesliga, in der 2. Liga und in der Relegation – und keine Pokalspiele (z.B. DFB-Pokal), internationalen Wettbewerbe (z.B. Champions League), Testspiele oder Begegnungen vor 1963. Alternativ können Sie auch einen bestimmten Spieler direkt im Suchfeld eingeben und erhalten all seine Daten auf einen Blick.
Die große MOPO-Datenbank mit allen HSV-Spielern
Die Rekordspieler: Kaltz ist einsame Spitze – Jatta holt auf
Die Rekordtorjäger: Keiner erzielt mehr Tore als Uwe Seeler
Uwe Seeler, die wahrscheinlich größte HSV-Legende aller Zeiten, ist auch der erfolgreichste Torjäger, den der HSV jemals unter Vertrag hatte. Mit 137 Toren in 239 Spielen schoss sich die 2022 verstorbene Vereinsikone zum Rekordtorschützen „seines“ HSV. Auch Thomas von Heesen (99) und Horst Hrubesch (96) waren gefürchtete HSV-Torjäger, mit Robert Glatzel verließ gerade erst der vierterfolgreichste Torschütze aller Zeiten den Verein. Die beste Quote aber weist ein Zweitliga-Knipser auf: Simon Terodde erzielte 24 Treffer in 33 Partien und ist mit durchschnittlich 0,73 Toren pro Spiel der effektivste Stürmer, den der HSV je hatte.
Alle HSV-Legionäre: 261 Spieler aus 68 Ländern
Neben 381 Spielern aus Deutschland spielten auch 261 Profis aus 68 verschiedenen Ländern für den HSV. Die ersten ausländischen Profis waren Juhani Peltonen (Finnland) und Andreas Maté (Ungarn), die beide 1964 ihr erstes Bundesliga-Spiel für den HSV absolvierten. Spitzenreiter aus dem Ausland ist das norddeutsche Nachbarland Dänemark mit 16 Legionären im Kader der Hamburger – knapp vor den Niederlanden (15), Kroatien (14) und Brasilien (12). Mit Daniel Peretz (Israel) und Warmed Omari (Komoren) kamen im vergangenen Jahr zwei neue Nationen hinzu.