Volkspark oder Blitz-Trainingslager? Der HSV hat eine Entscheidung getroffen
Der Wintereinbruch in Hamburg hat den Start in die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte beim HSV ordentlich durcheinandergebracht. Am Wochenende wurde intensiv geprüft, ob unter den aktuellen Bedingungen im Volkspark überhaupt trainiert werden kann – oder ob es eine Blitz-Flucht in den Süden geben muss. Jetzt ist die Entscheidung gefallen.
Aufgrund der Schneemassen konnten die HSV-Profis am Freitag und Samstag nur auf dem Kunstrasenplatz im Volkspark trainieren. Das war lediglich eine Notlösung. Im Hintergrund wurden einerseits Optionen für ein Kurztrainingslager von Montag bis Freitag in Spanien oder der Türkei geprüft. Auf der anderen Seite versuchten die Greenkeeper mithilfe der Rasenheizungen alles, um zumindest drei Rasenplätze wieder bespielbar zu bekommen – mit Erfolg.
Rasenplatz im Volkspark besteht Härtetest
Am Samstag wurde Rasenplatz Nummer vier zunächst komplett vom Schnee befreit. Die Rasenheizung sorgte dafür, dass auch kein neuer Schnee liegenblieb. Bei den Plätzen Nummer drei und sechs erledigten die Heizungen sogar die komplette Arbeit allein. Das Ergebnis: Am Sonntag konnten die HSV-Profis erstmals in diesem Jahr wieder richtig auf Rasen trainieren. Auch nach der Einheit sah der Untergrund auf dem bespielten Platz noch gut aus.
Voller Einsatz! ⚔️ #nurderHSV #Training pic.twitter.com/fgPdvLuebG
— Hamburger SV (@HSV) January 3, 2026
Weil es in den kommenden Tagen zwar kalt bleiben soll, aber keine neuen Schneemassen erwartet werden, verzichtet der HSV nun auf ein spontanes Trainingslager im Süden. Zwar wären die Bedingungen dort sicherlich noch besser. Andererseits müssen die Hamburger zum Auftakt in die zweite Saisonhälfte am kommenden Samstag in Freiburg (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) ohnehin wieder bei frostigen Temperaturen antreten. Auf diese Verhältnisse können sich die Spieler jetzt direkt in Hamburg einstellen – auch das ist ein wichtiger Aspekt.

Ob beim HSV jetzt alles wie gewünscht läuft, werden die nächsten Tage zeigen. Entscheidend ist, dass die Spielflächen im Volkspark weiterhin schneefrei bleiben. Dafür braucht es neben den Rasenheizungen auch viel Arbeit der Greenkeeper. Die waren am Wochenende fast schon im Dauereinsatz, starteten jeweils morgens um 6 Uhr.
Das könnte Sie auch interessieren: Wie schlimm ist das Kuntz-Aus für den HSV wirklich?
Eine zusätzliche Herausforderung: Sie sind im Volkspark nicht nur für die Trainingsplätze zuständig, sondern auch für den Winterdienst rund um den Trainingsbereich. Zum Wochenstart gibt es zumindest ein wenig Entlastung. Am Montag haben die Profis kein Training.
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.