Baustelle auf den Trainingsplätzen neben dem Volksparkstadion

Baustelle: Zwei Trainingsplätze neben dem Volksparkstadion werden derzeit erneuert. (Foto von Dienstagnachmittag) Foto: MOPO/Tim Meinke

Volkspark-Baustelle mit Folgen für die Fans: Was beim HSV erneuert wird

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Die Lautstärke neben dem Volksparkstadion rührte am Dienstagnachmittag nicht nur von den Stimmen der HSV-Trainer her. Merlin Polzin, Loic Favé und Co. gaben wie gewohnt intensive Anweisungen, um sie herum herrschte aber mehr Trubel als sonst. Das Gelände rund um die Arena kommt aktuell einer Baustelle gleich.

Der Grund: Die beiden Trainingsplätze, die hinter der Südtribüne am dichtesten am Stadion liegen, werden erneuert. Dafür rückten für die laufende Länderspielpausen-Zeit mehrere Baustellen-Fahrzeuge an. Bereits am Dienstag waren Kleintraktoren stundenlang unterwegs, um die Vorhaben voranzutreiben. Im Detail sind es zwei verschiedene.

Bald zwei neue Trainingsplätze neben dem HSV-Stadion

Auf „Platz 5“, den die HSV-Profis als Erstes betreten, wenn sie vor dem Training die Treppen des Stadions hinuntermarschieren, wird ein neuer Natur-Rollrasen verlegt. Der Wunsch der HSV-Greenkeeper um Christoph Strachwitz ist, dass Polzins Mannschaft dort bereits in der kommenden Woche vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg (4. April) üben kann. Nach Möglichkeit spätestens am Dienstag (31. März) – und direkt neben den Trainingszuschauern.

Bei „Platz 6“, den zuletzt vor allem Nachwuchsmannschaften und die HSV-Frauen für Einheiten nutzten, geht es um einen Hybrid-Rasen. Zunächst kommt dort ebenfalls ein normaler Rollrasen hin, ab dem Samstag des Augsburg-Spiels in eineinhalb Wochen wird dieser dann mit Kunstfasern verstärkt. Betriebsbereit soll er gegen Mitte April sein.

HSV-Fans müssen Einheiten von anderer Seite beobachten

Der Vorteil eines Hybrid-Geläufs ist, dass es vergleichsweise ebener, robuster und stabiler als ein Natur-Grün ist. Der HSV möchte im Trainingsbetrieb für alle Eventualitäten gewappnet sein. Aktuell lässt Polzin meist auf „Platz 3“ hinter dem Campus üben. Das ist ebenfalls ein Hybrid-Modell, das dem winterlichen Wetter gut standhalten kann.

Um die Fans während der laufenden Bauarbeiten keinen Risiken auszusetzen, müssen sie die öffentlichen Trainings am Mittwoch und Donnerstag (Start jeweils um 11 Uhr) von der anderen Seite verfolgen. Der HSV teilte mit, dass der Zugang ausnahmsweise über die Max-Schmeling-Straße erfolge und nicht barrierefrei sei. Normalerweise können die Kiebitze den Gehweg zwischen dem Stadion und dem Campus nutzen und sich dort relativ frei bewegen. Weil in diesem Bereich dieser Tage aber viele Fahrzeuge unterwegs sind, denkt der Verein aus Sicherheitsgründen um. Von Freitag bis Sonntag steht keine gemeinsame Einheit an, da bittet Polzin die Nicht-Nationalspieler nicht auf den Platz.

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In der kommenden Woche dürfte das übliche Prozedere zurückkehren. An welchen Tagen dann vor der Partie gegen Augsburg öffentlich geschuftet wird, ist noch offen. Fest steht dagegen schon, dass ein weiterer Platz in ein paar Monaten erneuert wird: der direkt hinter „Platz 5“ gelegene „Platz 4“, den der HSV in den vergangenen Monaten für das eine oder andere (interne) Testspiel genutzt hat. Die Arbeiten an diesem Grün, ebenfalls ein Hybrid, sollen im Juni beginnen – damit Polzin spätestens zum Start in die Saison 2026/27 optimale Übungsbedingungen vorfindet.

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