HSV-Stürmer Damion Downs (r.) duelliert sich in Freiburg mit Matthias Ginter

Damian Downs feierte im Spiel gegen Foto: IMAGO / HMB-Media

Überraschende Zahlen: So lief das Blitz-Debüt von Downs beim HSV

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Da ist noch deutlich mehr drin, in jeder Hinsicht. Diesen Eindruck teilten alle, nachdem Damion Downs seinen Blitz-Einstand für den HSV gefeiert hatte. Drei Tage zuvor hatte der aus Southampton geliehene Angreifer erstmals mit seinen neuen Kollegen trainiert, in Freiburg durfte er dann auf Anhieb von Beginn an ran. „Ich bin unzufrieden mit dem Ergebnis“, resümierte der 21-Jährige. „Aber an sich hat es extrem Spaß gemacht, hier zu spielen. Ich habe mich sehr gefreut, das erste Mal für den Verein aufzulaufen.“

Frust über die Pleite, Freude nach dem Debüt. Downs Gefühlslage schwankte gewaltig nach seinem Kaltstart. Zwei Monate lang war er in England nicht mehr zum Einsatz gekommen (zunächst wegen einer Verletzung, dann aus Leistungsgründen), Merlin Polzin aber vertraute ihm auf Anhieb. Downs erhielt den Platz von Ransford Königsdörffer in der Spitze. Überrascht war er nicht. Sein Trainer hatte ihn frühzeitig eingeweiht.

Downs besaß in Freiburg die erste HSV-Chance

Gemacht war diese Partie in Freiburg ganz sicher nicht für Downs. Zunächst agierte der HSV viel zu passiv, spielte seinen Angreifer wenn überhaupt hoch und unkontrolliert an. Dennoch besaß der US-Nationalspieler nach 38 Minuten seine erste Chance, legte sich den Ball aber einen Tick zu weit vor.


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„In gewissen Spielen gehört das einfach dazu“, sagte Downs zu seiner Rolle, die nach der Gelb-Roten Karte für Daniel Elfadli (50.) zusätzlich erschwert wurde. „Man hat dann auch gesehen, dass wir uns erstmal aufs Verteidigen konzentrieren mussten. Dementsprechend gehört es auch mal zum Fußball dazu, zu leiden, wenn man es so nennen will.“

Downs Werte beim HSV-Debüt waren noch überschaubar

Nach 78 Minuten war dann Schluss für Downs. Von außen musste er mitansehen, wie der Punkt dem HSV noch aus den Füßen glitt. Seine diesmal noch überschaubare Bilanz: 15 Ballkontakte, nur ein gewonnener Zweikampf (von 13) und eine Top-Geschwindigkeit von 30,5 km/h. Im Normalfall ist Downs in der Lage, 35 km/h zu sprinten. Allerdings: 88 Prozent seiner Pässe erreichten den Nebenmann. Ein ordentlicher Wert.

Grundsätzlich fühlt sich der Neue pudelwohl in Hamburg.  „Die Mannschaft hat es mir extrem einfach gemacht“, stellt Downs fest. „Es ist eine extrem gute Truppe, sie haben mich direkt sehr gut aufgenommen., deshalb war es ziemlich einfach für mich.“

Auf Downs und den HSV warten zwei Heimspiele in Folge

Möglichst zügig will Downs nun sein erstes Tor folgen lassen. Die anstehenden Aufgaben sind groß und reizvoll. Nach dem Heimspiel-Doppelpack gegen Leverkusen (Dienstag) und Gladbach (Samstag) geht es zum Stadtduell ans Millerntor (23.1.), ehe die Bayern in den Volkspark kommen (31.1.). „Ich bin nicht ganz so in der Routine, wie ich sonst war, als ich regelmäßig gespielt habe“, merkte er nach seinem Debüt an. „Aber ich glaube, das kommt dann auch mit Spielen, da freue ich mich drauf.“

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Der Traum-Einstand mit Volltreffer blieb Downs versagt. Aber mal ehrlich: Was könnte es Schöneres geben als ein Tor-Debüt im Volkspark?

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