Emir Sahiti im HSV-Trainingsdress

HSV-Profi Emir Sahiti ist bis Sommer an Maccabi Tel Aviv verliehen. Foto: imago/Nordphoto

Überraschende Wende im Wirbel um HSV-Leihspieler Sahiti

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Gibt es bei dieser Beziehung doch noch ein Happy End? Emir Sahiti ist einer von fünf Spielern, die der HSV in dieser Saison verliehen hat. Beim israelischen Rekordmeister Maccabi Tel Aviv wollte der Offensivspieler zurück in die Erfolgsspur finden. Zuletzt gab es reichlich Wirbel um seine Person, zudem stand im Raum, dass der Leih-Deal vorzeitig abgebrochen wird. Jetzt gibt es in dem Fall eine überraschende Wende.

Für vier Tore und eine Vorlage hatte Sahiti in seinen ersten fünf Pflichtspielen für Maccabi Tel Aviv gesorgt. Danach wurde der Spielbetrieb in Israel aufgrund des Krieges im Nahen Osten eingestellt. Der HSV-Profi floh mit seiner Familie nach Kroatien. Dort blieb er auch, als die Saison in Israel am vergangenen Wochenende unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt wurde. Doch jetzt ist der 27-Jährige plötzlich zurück.

Sahiti kehrt in Israel in den Kader zurück

Durch den aktuellen Waffenstillstand im Nahen Osten hat sich die Situation für Sahiti in dieser Woche verändert. Zusammen mit dem Brasilianer Heitor dos Santos trat er als einer der letzten Profis aus dem Tel-Aviv-Kader die Rückreise nach Israel an. Wenn Maccabi Tel Aviv an diesem Sonntag zum Abschluss der regulären Saison – danach geht es in die Meisterrunde – Spitzenreiter Hapoel Beer Sheva empfängt, werden Sahiti und Heitor dabei sein.

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„Sie werden zum Kader gehören“, erklärte Trainer Ronny Deila, der grundsätzlich die Fitness der beiden zuletzt fehlenden Spieler lobte. „Sie haben den ganzen Monat trainiert und einen guten Job gemacht.“ Gleichzeitig betonte der Norweger allerdings auch: „Sie haben jetzt einen Monat nicht mit dem Team trainiert. Das ist ein Unterschied im Fußball.“

Zieht Tel Aviv im Sommer die Kaufoption bei Sahiti?

Im Klartext heißt das: Für Sahiti wird es nach seiner Rückkehr erst mal nur für die Joker-Rolle reichen. Grundsätzlich bleiben ihm aber noch mehr als genug Spiele, um sich für eine Zukunft in Tel Aviv anzubieten. Für den Sommer besitzt der Rekordmeister eine Kaufoption über 500.000 Euro.

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Entscheidend werden der weitere sportliche Verlauf der Saison und die Sicherheitslage im Nahen Osten sein. Auch beim HSV wird alles genau verfolgt. Mit Sahiti und Maccabi Tel Aviv stand der HSV zuletzt bereits in permanentem Austausch.

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