Überraschend nicht im Kader: HSV erhöht Wechseldruck bei weiterem Profi
Noch zwei Wochen ist in Deutschland der Wintertransfermarkt geöffnet. Bis dahin soll sich im HSV-Kader noch einiges bewegen. Ein wichtiges Ziel: Das Aufgebot der Hamburger soll verkleinert werden. Damit das besser als im zurückliegenden Sommer funktioniert, wurde bei einem weiteren Profi nun der Wechseldruck erhöht.
Zwei Tage vor dem Heimspiel gegen Gladbach (0:0) hatte sich Merlin Polzin darüber gefreut, dass er beim Blick auf seinen Kader wieder fast komplett aus dem Vollen schöpfen kann. Lediglich Yussuf Poulsen fehlte verletzt im Mannschaftstraining der Hamburger. Ein heißer Kampf um die Plätze deutete sich an. In den Spieltagskader schaffte es am Ende trotzdem auch Nachwuchsspieler Omar Megeed – mehrere fitte Profis mussten dagegen auf die Tribüne.
Es gibt noch mehrere Baustellen im Kader
Dass Noah Katterbach und Silvan Hefti in den HSV-Plänen keine Rolle mehr spielen, ist bekannt. Beide stehen im Volkspark seit Monaten auf dem Abstellgleis und werden entsprechend auch nicht mehr für Pflichtspiele nominiert. Auch das Fehlen von Aboubaka Soumahoro, Warmed Omari und Fabio Baldé kam gegen Gladbach nicht unerwartet: Das Trio ist zwar zurück im Mannschaftstraining, nach vorherigen Ausfällen aber noch nicht wieder bei 100 Prozent.

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Überraschender war hingegen, dass auch Emir Sahiti beim ersten Heimspiel des Jahres nur einen Tribünenplatz bekam. Damit war im Vorfeld nicht zu rechnen. Der Offensivspieler war Anfang Januar zwar kurz krank, ist aber längst wieder voll dabei. Seine Nichtnominierung hatte diesmal vor allem sportliche Gründe.
Erst zwei Bundesliga-Einsätze für Sahiti beim HSV
Der Kosovare (Vertrag bis 2027) soll und kann den HSV im Winter verlassen. Zwar wird sein stets positives Auftreten von den Verantwortlichen und Mitspielern geschätzt, sportlich spielt er im Volkspark aber schon seit Monaten keine Rolle mehr. In der Bundesliga kam er lediglich an den ersten beiden Spieltagen zum Einsatz, danach reichte es für ihn maximal noch für einen Bankplatz. Gegen Gladbach wurde ihm nun sogar ein Nachwuchsspieler vorgezogen.
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Für Sahiti, der sich schon länger mit einem Wechsel beschäftigt, ist das eine unbefriedigende Situation. Gut möglich, dass nach seinem Tribünenplatz gegen Gladbach nun mehr Bewegung in das Thema kommt. Es war ein klares Zeichen: Für den 27-Jährigen wird es in der Rückrunde sehr schwer, beim HSV noch auf Einsatzzeiten zu kommen. Die entscheidende Frage ist jetzt: Findet er auch einen neuen Verein?
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