Joel Agyekum und Otto Stange beim Zweikampf auf dem Trainingsplatz.

Für die beiden Hamburger Jungs Joel Agyekum und Otto Stange geht es in dieser Saison auch um die Zukunft beim HSV. Foto: WITTERS

Trotz wenig Einsatzzeit: Leihvertrag mit HSV-Profi soll nicht abgebrochen werden

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Mit Lukasz Poreba, Otto Stange und Joel Agyekum hat der HSV aktuell drei Profis verliehen. Die Ziele dabei sind klar: Poreba soll sich für einen neuen Arbeitgeber empfehlen und im kommenden Sommer fest abgegeben werden. Stange und Agyekum sollen hingegen vor allem Spielpraxis sammeln, um sich weiter für den HSV zu entwickeln. Bei Poreba geht der Plan bislang voll auf – bei den anderen beiden fällt das Zwischenfazit eher durchwachsen aus.

Für die Hamburger Jungs Stange und Agyekum gibt es aktuell ein Wiedersehen im Norden. Die Winterpause verbringen die beiden Profis, die einst in der Jugend vom ETV zum HSV gewechselt waren, in ihrer Heimatstadt. Gemeinsam absolvieren sie ihr Trainingsprogramm, um bestens vorbereitet ins neue Jahr zu starten. Und sicher wird auch das eine oder andere Gespräch über den bisherigen Saisonverlauf dabei sein. So richtig zufrieden dürfte allerdings keiner von beiden sein.

HSV-Leihgaben Stange und Agyekum sind bislang nur als Joker gefragt

Stange kam für Elversberg in der Zweiten Liga bislang auf acht Joker-Einsätze – insgesamt 133 Minuten. Für mehr reichte es in der Hinrunde nicht, obwohl er als Einwechselspieler bereits drei Tore und zwei Vorlagen beisteuerte. Bei Agyekum sehen die Einsatzzeiten ähnlich aus: Der Verteidiger durfte in der Dritten Liga für Viktoria Köln in der ersten Saisonhälfte bei sieben Spielen als Joker ran.

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Wie geht es für das Leih-Duo im neuen Jahr weiter? Bei Stange hat der HSV im Winter die Option, den Leih-Deal vorzeitig abzubrechen. Gedankenspiele in diese Richtung gab es – auch mit Blick auf die angespannte Stürmer-Situation im Volkspark. Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen. Etwas mehr Klarheit gibt es dagegen schon bei Agyekum.

Agyekum soll in Köln eigentlich mehr Spielpraxis sammeln

Der 20-jährige Verteidiger hatte im April seinen ersten Profi-Vertrag beim HSV unterschrieben. Vor seinem Abgang im Sommer nach Köln sprach Sportdirektor Claus Costa von einer „positiven Entwicklung“ – und betonte, Agyekum brauche nun „regelmäßig Spielzeit auf höchstmöglichem Niveau“. Diese sollte er bei Viktoria bekommen. Die Realität sah in den zurückliegenden Monaten allerdings anders aus.

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Nur auf 211 Minuten kam der Innenverteidiger in der Dritten Liga bislang für Viktoria Köln. Zum Vergleich: Für die Regionalliga-Mannschaft des HSV stand er in dieser Saison im August sogar länger auf dem Platz (drei Spiele, 270 Minuten). Ideal ist das sicher nicht – ein Abbruch der Leihe ist nach MOPO-Informationen aktuell aber trotzdem kein Thema. Agyekum, der zwischenzeitlich leicht angeschlagen war, soll sich in Köln im neuen Jahr durchbeißen und um mehr Einsatzzeiten kämpfen. Gelingt das nicht, wird im Sommer nach einer neuen Lösung für die Zukunft gesucht.

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