Otto Stange, Immanuel Pherai

Otto Stange (l.) und Immanuel Pherai (M.) spielten einst gemeinsam für den HSV. Nun sorgen beiden für einen Transfer-Tausch. Foto: WITTERS

Transfer-Tausch! Das steckt hinter dem HSV-Deal mit Pherai und Stange

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Der HSV startet mit einer doppelten Transfer-Entscheidung in den Deadline Day. Wie erwartet verlässt Immanuel Pherai den Volkspark. Den Offensivspieler zieht es allerdings nicht nach Nürnberg, sondern nach Elversberg. Im Gegenzug kommt Otto Stange vorzeitig vom Zweitligisten zurück an die Elbe – am Montagabend verkündete dies der HSV schließlich offiziell. Das steckt hinter dem Deal.

Eigentlich war sich Pherai seit einigen Tagen mit dem 1. FC Nürnberg einig. Der Nationalspieler Surinames wartete nur noch auf die Freigabe aus Hamburg. Dort ließ man den 24-Jährigen jedoch noch etwas zappeln. Beim 2:2 gegen den FC Bayern kam er am Sonntag sogar erstmals in diesem Jahr zum Einsatz – im Hintergrund war sein Abgang aber längst beschlossene Sache. Nun ist die Entscheidung gefallen: Pherai wechselt nach Elversberg, weil der HSV dadurch gleichzeitig Otto Stange vorzeitig zurückholen kann.

Elversberg sichert sich auch Kaufoption für Pherai

Am Montagvormittag machte sich Pherai auf den Weg nach Elversberg. Nach dem Medizincheck soll er einen Leihvertrag bis zum Saisonende unterschreiben. Er hofft, beim Zweitligisten wieder auf mehr Spielzeit zu kommen und sich damit auch für die Nationalmannschaft zu empfehlen. Im März kämpft Suriname in den Playoffs um eines der letzten WM-Tickets – Pherai will dann unbedingt dabei sein. Das wäre in seiner aktuellen HSV-Situation (nur sechs Joker-Einsätze in dieser Saison) schwierig geworden. Für den Sommer besitzt Elversberg eine Kaufoption. Diese soll bei etwa 1,5 Millionen Euro liegen.

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Pherai ist weg – dafür kommt Stange zurück. Seine Leihe nach Elversberg war eigentlich bis zum Saisonende geplant, wird nun aber vorzeitig beendet. Der Hintergrund: Der 18-Jährige kam bei der SVE nicht auf die erhofften Einsatzzeiten. Zwar stand er bei 16 Zweitliga-Partien im Kader, in der Startelf war er jedoch nie dabei. In elf Joker-Einsätzen lieferte er immerhin drei Tore und zwei Vorlagen.

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Jetzt setzt der U19-Nationalspieler seine Karriere in seiner Heimatstadt fort. Kurzfristig wird er sich bei der Konkurrenz im HSV-Kader kaum viele Minuten bei den Profis erarbeiten. Die Verantwortlichen sehen in ihm als Spielertyp aber eine interessante Option für die Bundesliga-Mannschaft. Um trotzdem regelmäßig Spielpraxis zu sammeln, könnte Stange in der zweiten Saisonhälfte – je nach Bedarf – auch für die U21 des HSV in der Regionalliga auflaufen.

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