Damion Downs im Southampton-Triko

HSV-Kandidat Damion Downs im Southampton-Trikot Foto: Imago/ Pro Sports Images

Schnappt sich der HSV einen Nationalstürmer? Das ist dran an dem Gerücht

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Für die HSV-Bosse ist es die wichtigste Aufgabe des anstehenden Transfer-Winters. Mindestens ein neuer Stürmer soll zügig in den Volkspark wechseln, zu groß sind die Probleme der Hamburger an vorderster Front. Nun ist eine erste heiße Spur aufgetaucht: Schnappt sich der HSV US-Nationalspieler Damion Downs?

Der „kicker“ berichtete am Montag zuerst vom HSV-Interesse an Downs. Der 21-Jährige wechselte vor dieser Saison für eine Ablöse von acht Millionen Euro vom 1. FC Köln zum englischen Zweitligisten FC Southampton – und passt perfekt ins Profil, das den Hamburgern vorschwebt. Downs ist sowohl schnell als auch durchschlagskräftig. Qualitäten, die zum Spielstil passen, der HSV-Trainer Merlin Polzin auch für die Rückrunde vorschwebt.

HSV-Kandidat Downs ist Nationalspieler der USA

Was aber ist dran an dem Gerücht? Nach MOPO-Informationen sollen die HSV-Verantwortlichen in der Tat ein gesteigertes Interesse daran haben, Downs in den Volkspark zu lotsen. Auch, weil keinerlei Anpassungsschwierigkeiten an die Bundesliga zu erwarten wären. Zwar ist Downs aktueller US-Nationalspieler (sechs Einsätze), wurde aber im bayerischen Werneck geboren und ist tief in Deutschland verwurzelt. Über die Stationen Schwebenried/Schwemmelsbach, Schweinfurt und Ingolstadt landete er 2018 in Köln. Zum FC-Aufstieg im vergangenen Jahr steuerte er zehn Treffer in 29 Partien bei.


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Nicht ganz so gut läuft es für Downs bislang in Southampton, wo er in elf Saisonspielen noch torlos blieb. Auch deshalb trägt sich der Angreifer nun mit Wechselgedanken. Einer der Hauptgründe: Downs möchte sich unbedingt sein Ticket für die Heim-WM im kommenden Jahr sichern und dann im US-Kader stehen.

Downs hat neben dem HSV zahlreiche andere Optionen

Der HSV hat sein Interesse an Downs bereits hinterlegt und würde ihn gern bis Saisonende leihen. Das Problem: Die Konkurrenz ist groß. Nach MOPO-Informationen sollen mehrere deutsche Vereine und Klubs aus dem Ausland an der 1,92 Meter großen Sturm-Kante baggern. Völlig unklar ist noch, welche Option Downs (Vertrag bis 2029, Marktwert laut transfermarkt.de: sieben Millionen Euro) bevorzugen wird. Diesbezüglich ist noch keine Entscheidung gefallen. Erst in den kommenden Tagen will er sich intensiv mit allen Möglichkeiten befassen.

Damion Downs kennt die Bundesliga aus seiner Zeit beim 1. FC Köln. IMAGO/Eibner
Damian Downs spielte in der vergangenen Saison noch für den 1.FC Köln.
Ein Stürmer für den HSV? Damion Downs kennt die Bundesliga aus seiner Zeit beim 1. FC Köln.

Nicht zuletzt deshalb müssen die HSV-Bosse weiterhin mehrgleisig planen. Downs wäre eine der erklärten Wunschlösungen im Volkspark, ob der Deal wirklich zustande kommen kann, ist zum derzeitigen Zeitpunkt allerdings völlig offen. Das Transferfenster des Winters öffnet am 1. Januar und läuft bis Ende des Monats. Geht es nach den HSV-Bossen, wollen sie möglichst bis zum Bundesligastart des neuen Jahres in Freiburg (10.1.) einen Angreifer präsentieren. Sportvorstand Stefan Kuntz schloss zuletzt auch nicht aus, dass im Winter womöglich zwei frische Kräfte verpflichtet werden könnten.

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Nach den ersten Saison-Monaten ist klar, dass der HSV quasi zum Handeln gezwungen ist. Zuletzt stand mit Ransford Königsdörffer nur noch ein gesunder Mittelstürmer zur Verfügung. Robert Glatzel soll Anfang des Jahres wieder einsatzfähig sein, Yussuf Poulsen fehlt noch voraussichtlich bis März. Alle drei Angreifer haben in der Liga erst jeweils einen Treffer erzielt. Viele Gründe für die Bosse, um im Winter zu handeln.

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