Claus Costa ist Sportdirektor des HSV

Auf der Suche nach einem Keeper: HSV-Sportdirektor Claus Costa Foto: IMAGO/Steinsiek.ch

Torwart-Suche: HSV-Bosse dachten über einen prominenten Namen nach

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Winter-Transfer Nummer zwei lässt weiterhin auf sich warten. Nach der Verpflichtung von Stürmer Damion Downs (auf Leihbasis aus Southampton) ist der HSV nach wie vor auf der Suche nach einem neuen Ersatzkeeper. Doch wenn kein kleines Transfer-Wunder geschieht, wird auch am Samstag gegen Gladbach Nachwuchs-Torwart Hannes Hermann auf der Bank Platz nehmen. Wann greift der HSV auf dem Torwart-Markt zu? Auch ein prominenter Name hat in den Gedanken der Verantwortlichen eine Rolle gespielt.

Seit Donnerstag ist die Liste der potenziellen HSV-Kandidatenliste um einen weiteren Namen reicher. Bezahlsender Sky brachte Heidenheims Kevin Müller ins Gespräch, tatsächlich soll der 34-Jährige ein Thema beim HSV sein. Noch aber ist nicht klar, ob aus der Idee auch eine Tatsache wird.

HSV-Kandidat Müller hat in Heidenheim keine Zukunft

Gut für den HSV: Müller wäre in jedem Fall verfügbar. Der Keeper, der Heidenheim 2023 zum Aufstieg führte, hat beim aktuellen Schlusslicht der Liga keine Zukunft mehr und dürfte den Verein sofort verlassen. Hinter Diant Ramaj und Frank Feller ist Müller nur noch die Nummer drei beim FCH. Zwar soll er mit einem Wechsel in die USA liebäugeln, doch seine Aussichten, einen Platz zwischen den Pfosten eines MLS-Klubs zu ergattern, werden als äußerst gering eingestuft. Beim HSV hingegen könnte Müller bis zum Sommer als klare Nummer zwei hinter Stammkeeper Daniel Heuer Fernandes agieren.

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Mittlerweile deutet einiges darauf hin, dass der HSV in diesem Winter genau solch eine Lösung bevorzugt und sich erst zur neuen Saison mit einem Keeper verstärken will, der auch das Zeug dazu hätte, die Nummer eins im Volkspark zu werden. Könnte ein turbulenter Torwart-Sommer werden – denn noch hat auch Heuer Fernandes (Vertrag läuft aus) keinen Kontrakt, der über diese Spielzeit hinaus gültig ist.

Auch Man Citys Ortega spielte in den HSV-Gedanken eine Rolle

Zunächst aber geht es darum, die aktuelle Baustelle zu schließen. Nachgedacht haben die Bosse in diesem Winter nach MOPO-Informationen auch über Stefan Ortega. Der 33-Jährige muss sich in dieser Saison bei Manchester City mit der Rolle als Nummer drei begnügen und stand seit Sommer noch keine Minute auf dem Feld. Ortega soll und will die „Citizens“ im Winter verlassen. Der Kontakt zu dem Ex-Bundesliga-Keeper (spielte 67 Mal für Bielefeld im Oberhaus) wurde von HSV-Seite allerdings nicht konkret. Weil schnell klar war, dass die Aussicht, nur als Ersatzkeeper nach Hamburg zu wechseln, nicht Ortegas Vorstellung entsprochen hätte.

Stefan Ortega ist in dieser Saison nur noch die Nummer drei bei Manchester City. IMAGO/Pro Sport Images
Stefan Ortega ist Ersatzkeeper bei Manchester City.
Stefan Ortega ist in dieser Saison nur noch die Nummer drei bei Manchester City.

Interesse sollen die HSV-Bosse an Elversbergs Nicolas Kristof (26) haben. Bislang aber soll es noch nicht zu Gesprächen bezüglich eines Wechsels gekommen sein. Die SVE verfolgt auch nicht die Absicht, ihren Torwart abzugeben.

HSV-Trainer Polzin glaubt an eine gute Lösung

Wie denkt Merlin Polzin darüber? „Natürlich ist es kein Geheimnis, dass wir uns mit sämtlichen möglichen Kandidaten beschäftigen“, erklärte der HSV-Trainer am Donnerstag ganz unabhängig von den gehandelten Namen. Und weiter: „Wir sind in guten Gesprächen.“

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Mit einer Entscheidung ist allerdings frühestens in der kommenden Woche rechnen. Vorerst bleibt U21-Keeper Hermann der Mann, der im Notfall einspringen muss.

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