HSV
Stürmersuche im Volkspark: Bekommt Philippe beim HSV eine neue Rolle?
Der HSV muss sich für die kommende Saison im Angriff fast komplett neu aufstellen. Auch interne Lösungen werden dabei gesucht. Eine Rolle spielt Rayan Philippe.
Mit Damion Downs (Southampton) und Ransford Königsdörffer (Mainz) haben zwei Mittelstürmer den HSV in diesem Sommer bereits verlassen. Robert Glatzel dürfte der nächste sein: Sein Wechsel nach Wolfsburg wird zeitnah erwartet. Um die Lücken im Kader zu schließen, suchen die Hamburger intensiv nach neuen Angreifern. Nur externe Lösungen wird es am Ende aber wohl nicht geben. Eine entscheidende Rolle könnte dabei Rayan Philippe spielen.
Fünf Treffer hat Philippe in der abgelaufenen Bundesliga-Saison für den HSV erzielt. Damit gehörte der Franzose zu den besten Torschützen im Team. Nur Verteidiger Luka Vuskovic (sechs) und Mittelfeldspieler Fábio Vieira (sieben) waren vor dem gegnerischen Tor noch erfolgreicher. Als klassischer Stürmer lief Philippe allerdings nur selten auf.
Für den HSV spielte Philippe bislang vor allem auf den Außenbahnen
Insgesamt kam Philippe bislang in 28 Bundesliga-Spielen zum Einsatz. Die meisten seiner Auftritte (15) hatte er als Joker. Das Trainerteam setzte ihn vor allem auf der Außenbahn ein. Dort erzielte er auch vier seiner fünf Tore. Als Mittelstürmer kam der 25-Jährige lediglich in sechs Partien zum Einsatz – ein Treffer gelang ihm dabei. Das dürfte sich in der kommenden Saison ändern.
Um die Lücke im Angriff zumindest teilweise zu schließen, wird im Volkspark darüber nachgedacht, Philippe künftig häufiger im Zentrum einzusetzen. Diese Rolle hat er beim HSV zwar noch nicht oft bekommen, aus der Vergangenheit kennt er sie aber bestens.
In Braunschweig spielte Philippe fast nur zentral
Vor seinem Wechsel nach Hamburg spielte Philippe zwei Saisons für Eintracht Braunschweig in der Zweiten Liga. 54 seiner 63 Spiele absolvierte er dort als Mittelstürmer. Auf dieser Position erzielte er 17 seiner 22 Tore für Braunschweig und bereitete zehn weitere Treffer vor. Meist setzten die Niedersachsen dabei auf eine Doppelspitze.
Eine ähnliche Konstellation hatte auch Merlin Polzin im Laufe der Rückrunde bereits mit dem HSV ausprobiert. Gut möglich, dass es diese Variante künftig im Volkspark häufiger zu sehen gibt. Philippe könnte dabei eine neue, zentrale Rolle bekommen. Zumindest die Gedankenspiele gibt es in Hamburg bereits.
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