Stress pur! Darum bereitet Vuskovic dem HSV gerade Kopfzerbrechen
Er ist und bleibt in aller Munde. Luka Vuskovic zählt zu den meistbesungenen Talenten des Weltfußballs, sein Marktwert wird mittlerweile auf 60 Millionen Euro beziffert. Das Interesse an dem 19 Jahre alten HSV-Leihverteidiger ist so groß, dass seine Berater sogar schon damit beschäftigt sind, europäischen Großklubs abzusagen, weil sie für Vuskovic nicht reizvoll genug seien. So soll es laut „Sport Bild“ jüngst Borussia Dortmund ergangen sein, das Interesse daran hatte, den Kroaten im Sommer aus Tottenham loszueisen. In Hamburg verfolgt man das zwar aus der Distanz, aber interessiert. Aktuell jedoch bereitet Vuskovic den HSV-Bossen aus einem anderen Grund leichte Sorgen.
Am Mittwochvormittag freuten sich alle Vuskovic-Fans über frische Nachrichten ihres Lieblings. „First Training in Orlando“ lautete die Botschaft, die das Top-Talent via Instagram verkündete. Versehen hatte er den Post zudem mit der kroatischen Nationalflagge. Zweimal wird der Verteidiger in den kommenden Tagen mit seinem Nationalteam in Florida antreten. Zunächst in der Nacht zu Freitag (0.30 Uhr MEZ) gegen Kolumbien, vier Tage später dann gegen Brasilien. Genau diese Partie sorgt für leichtes Kopfzerbrechen in Hamburg.
HSV-Profi Vuskovic trifft Mittwochnacht auf Brasilien
So sehr sich Vuskovic auf das Highlight-Spiel gegen Vinicius Junior und Co. freuen wird – aus Sicht des HSV liegt der Termin nicht optimal. Denn auf Hamburgs Abwehrchef wartet anschließend vor dem so wichtigen Heimspiel gegen Augsburg (4. April) die größte Reise-Hatz der Saison.

Der Grund: Die Partie gegen die Brasilianer wird erst um zwei Uhr deutscher Zeit in der Nacht zu Mittwoch (1. April) angepfiffen. Nachdem die Kroaten dann den knapp 8000 Kilometer langen Rückflug nach Europa angetreten haben werden, wird Vuskovic erst im Laufe des Donnerstagnachmittags wieder in Hamburg zurückerwartet. Im Gepäck: ein nicht zu unterschätzender Jetlag aufgrund der fünf Stunden Zeitunterschied zwischen Orlando und Hamburg.
Neun HSV-Nationalspieler sind aktuell auf Reisen
Grundsätzlich kein Problem. Aber: Vuskovic bleibt vor dem Augsburg-Spiel kaum Zeit zur Erholung. Nach dem Abschlusstraining mit dem HSV am Freitag steht am nächsten Tag bereits die Bundesliga-Partie an. Kein anderer der insgesamt neun Hamburger Nationalspieler, die dieser Tage auf Reisen sind, wird eine kürzere Regenerationszeit haben als der Abwehrchef, an dem so vieles hängt.
Wie geht das Super-Talent mit den Strapazen um? Nimmt man die jüngere Historie als Maßstab, besteht zumindest ein wenig Grund zur Skepsis. Dreimal ging Vuskovic zuvor auf Länderspielreisen, seit er zum HSV wechselte. Jedes Mal setzte es nach seiner Rückkehr eine Niederlage. Im September 2025 ein 0:5 bei den Bayern, im Oktober ein 1:2 in Leipzig und im November (Achtung, schlechtes Omen!) das 0:1 in Augsburg.
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Nun kommen die bayerischen Schwaben zum Rückspiel in den Volkspark. Eine aus HSV-Sicht elementar wichtige Partie, um es zu vermeiden, noch mal richtig in den Abstiegskampf involviert zu werden. Um das zu schaffen, braucht der HSV einen starken Vuskovic …
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