„Sehr glücklich hier“: Gibt es für Matchwinner Grønbæk jetzt einen neuen HSV-Vertrag?
Mit diesem Matchwinner hatte im Vorfeld sicher niemand gerechnet. Mehr oder weniger als Notlösung bekam Albert Grønbæk beim 2:1-Erfolg der Hamburger in Frankfurt die Rolle des linken Schienenspielers. Am Ende war der Däne mit einem Tor und einer Vorlage der Mann des Spiels. Mit seiner Leistung hat der Leihspieler gleichzeitig kräftig Werbung für eine feste Verpflichtung im Sommer gemacht.
Für Grønbæk war es in Frankfurt sein fünfter Auftritt im HSV-Trikot. Erstmals erlebte er dabei einen Sieg – und erstmals überhaupt in seiner Karriere lief er links auf der Schienenposition auf. „Ich war ein bisschen unsicher in ein paar Situationen, aber das ist klar, wenn man eine neue Position spielt, dann ist das manchmal schwierig. Aber ich bin auch stolz, wie ich gespielt habe“, sagte Grønbæk nach dem Schlusspfiff.
Grønbæk verneigt sich vor Fábio Vieira
Sein Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 war sehr wichtig, aber auch etwas glücklich. „Manchmal braucht man Glück, um ein Tor zu schießen“, lautete der Kommentar des 24-Jährigen. Sehr sehenswert war seine Vorlage zum 2:1. Selbst loben wollte sich Grønbæk deswegen aber nicht. Er gab die Blumen an Torschütze Fábio Vieira weiter. „Fábio ist ein Spieler, mit dem ich es liebe, zusammenzuspielen. Die Art, wie er Fußball versteht, ist einmalig. Man kann Fábio in jeder Situation den Ball geben und hat das Gefühl, er kann es für dich lösen.“

Ein sehr großer Teil der HSV-Lösung war in Frankfurt vor allem Grønbæk. Der Däne, der im Winter vom französischen Erstligisten Stade Rennes als Leihspieler nach Hamburg gekommen war, sich direkt eine Oberschenkelverletzung zuzog und mehrere Wochen ausfiel, ist mittlerweile ein echter Gewinn für den HSV. Nun geht es bald um seine Zukunft. Im Sommer kann er per Kaufoption für fünf Millionen Euro fest verpflichtet werden.
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„Ich mag es hier und bin sehr dankbar für die Möglichkeit, die Hamburg mir gibt. Wir werden sehen und müssen abwarten“, sagt der achtfache Nationalspieler mit Blick auf die bald anstehende Zukunftsentscheidung. Gelobt wurde Grønbæk nach seinem Auftritt in Frankfurt nicht nur von Trainer Merlin Polzin. Auch Vorstand Eric Huwer war sehr zufrieden und erklärte, dass er sich jetzt auf die Gespräche über eine mögliche längere Zusammenarbeit mit dem Dänen freue. „Er scheint so, als wäre er sehr glücklich hier“, so Huwer.
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