Nicolás Capaldo versucht Hoffenheims Bazoumana Toure mit einer Grätsche zu stoppen.

So sah es in der Hinrunde aus: Nicolás Capaldo versucht vergeblich Hoffenheims Bazoumana Toure zu stoppen. Foto: IMAGO/Eibner

„Sehr anspruchsvoll“: Läuft Hoffenheim dem HSV wieder davon?

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Beim 1:4 in Hoffenheim erlebte der HSV in der Hinrunde eine der deutlichsten Niederlagen der Saison. „Sie haben uns sehr schlecht aussehen lassen“, erinnert sich Trainer Merlin Polzin, der es am Samstag (18.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) beim Wiedersehen mit der TSG im Volksparkstadion besser machen will. Dabei wird es auch auf die richtige Laufarbeit ankommen.

Die Unterschiede könnten kaum größer sein. Beim Blick auf die Laufdaten treffen am Samstag das stärkste und das schwächste Team der Bundesliga aufeinander. Gleich elf Kilometer mehr als die Hamburger hatten die TSG-Profis im direkten Duell in der Hinrunde zurückgelegt – und damit die Mannschaft von Trainer Polzin überrannt. Kein Zufall. Bei der Laufdistanz liegen die Hoffenheimer in dieser Saison 250 Kilometer vor den Hamburgern, bei den intensiven Läufen sind es 4000 mehr. Und auch bei den Sprints trennen beide Teams fast 1000.

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Der Hauptgrund für die großen Differenzen in diesem Bereich ist die unterschiedliche Spielweise der beiden Teams. Eine kompakte und in der Regel tiefe Verteidigung soll beim HSV die Basis für den Erfolg sein. Im Idealfall ist dabei nicht so viel Laufarbeit nötig. In Hoffenheim gibt es einen anderen Ansatz. „Wir treffen auf eine Mannschaft, die sehr variabel Fußball spielt, die sehr viel und sehr intensiv läuft. Sie spielen einen sehr anspruchsvollen Fußball“, sagt Polzin, der gleichzeitig aber auch betont: „Sie verteidigen riskant.“

HSV will gegen Hoffenheim auf Konter setzen

Genau bei diesem Aspekt sehen die Hamburger ihre Chance. Doch da ist diesem Fall dann auch wieder mehr Laufarbeit gefragt. Mut im Spiel mit dem Ball fordert Polzin von seiner Mannschaft – und erinnert an die eigene Konterstärke. „Dort ist unsere Mannschaft ligaweit ganz vorne, und das wird auch am Wochenende nötig sein, um erfolgreich zu sein.“

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Insgesamt schon elf Kontertore hat der HSV in dieser Saison erzielt. Da kann nur der FC Bayern München mithalten. Die Hoffenheimer sind auf der anderen Seite nach schnellen Umschaltmomenten sehr anfällig und haben so schon acht Gegentreffer kassiert. Auch das HSV-Tor beim 1:4 in der Hinrunde gegen die TSG war ein Kontertreffer. Reicht es diesmal für mehr? Oder läuft am Ende Hoffenheim den Hamburgern wieder davon?

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