HSV-Trainer Merlin Polzin im Austausch mit William Mikelbrencis.

HSV-Trainer Merlin Polzin im Austausch mit William Mikelbrencis. Foto: WITTERS

Sechs Optionen – diese Problemzone muss HSV-Trainer Polzin in den Griff bekommen

kommentar icon
arrow down

Eigentlich ist es für HSV-Trainer Merlin Polzin eine Luxussituation, zu den erhofften Ergebnissen hat sie bislang allerdings nicht geführt. Vielmehr entwickelte sich die Qual der Wahl zuletzt immer mehr zur Problemzone im Spiel der Hamburger. Das liegt womöglich auch an zu vielen Wechseln. Für das neue Jahr braucht der HSV eine konstante Lösung.

Mit Giorgi Gocholeishvili, William Mikelbrencis, Bakery Jatta, Silvan Hefti, Noah Katterbach und Nicolás Capaldo gibt es im HSV-Aufgebot grundsätzlich sechs verschiedene Optionen für den Platz auf der rechten Abwehrseite. Die Anforderungen an diese Position sind im HSV-Spiel speziell. Es geht längst nicht nur um das Verteidigen. Gefordert ist ein Schienenspieler, der die komplette rechte Seite bearbeiten kann und bei eigenem Ballbesitz auch immer wieder offensive Akzente setzt.

Viele Wechsel auf der rechten HSV-Seite

Versucht hat Polzin das bislang vor allem mit Mikelbrencis und Gocholeishvili – und zwar im ständigen Wechsel. Der Georgier stand an den ersten 15 Spieltagen bei acht Auftritten in der Startelf. Der Franzose durfte bei sechs Spielen von Beginn an ran. Im Nordderby gegen Werder Bremen übernahm zudem Bakery Jatta den Job. Eine Dauerlösung ist bislang nicht in Sicht. Denn sowohl defensiv als auch offensiv gibt es immer wieder Probleme.

Mikelbrencis und Gocholeishvili ohne Torbeteiligung

Während Miro Muheim auf der linken Seite bereits fünf HSV-Tore in dieser Saison vorbereitet hat, waren Mikelbrencis, Gocholeishvili und Jatta in der Bundesliga noch an keinem Treffer direkt beteiligt. Eine unbefriedigende Ausbeute für eine Position, die im Spiel der Hamburger vor allem auch offensiv ein wichtiger Faktor sein soll. Hinzu kommen immer wieder Patzer im Defensivverhalten.

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.
Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Zuletzt beim 1:4 in Hoffenheim hatte Gocholeishvili einen schwachen Tag erwischt und wurde bereits nach 45 Minuten ausgewechselt, gegen Frankfurt übernahm Mikelbrencis mal wieder die Aufgabe. Das Ergebnis: Der Franzose machte vor dem Gegentor zum 1:1 den entscheidenden Fehler.

Das könnte Sie auch interessieren: „Wir wollen mehr!“ Hamburgs Top-Transfer macht klare Ansage für 2026

Gehen im neuen Jahr die Wechselspielchen weiter oder findet der HSV für die zweite Saisonhälfte eine konstante Lösung? Klar ist: Nachbessern auf dem Wintertransfermarkt wollen die Verantwortlichen im Volkspark für diese Position nicht. Dafür gibt es zu viele Alternativen im Kader. Es liegt also vor allem an Polzin, das Problem zu lösen – und aus dem Luxus endlich auch Profit zu schlagen.

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test