HSV- und Dortmund-Fans gehen nach dem Spiel ihrer Mannschaften aufeinander los.

Szenen, die niemand braucht: HSV- und BVB-Fans gehen in der Dortmunder Innenstadt aufeinander los. Die Polizei war zügig vor Ort. Foto: © news4 Video-line tv | news4 Video-Line TV (Screenshot).

Schlimme Szenen in Dortmund: Wüste Schlägereien zwischen HSV- und BVB-Fans!

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Während der Partie kam es noch zu einem Schulterschluss der Dortmunder Ultras mit denen des HSV, der mit gegenseitigem Applaus endete. Nach der Partie aber waren sich dann viele der Anwesenden spinnefeind. Im Anschluss an die 2:3-Niederlage der Hamburger bei den Borussen kam es in der Dortmunder Innenstadt zu wilden Auseinandersetzungen. Mehr als 150 Personen wurden laut „WAZ” nach der Massenschlägerei am Samstagabend von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Zahlreiche Passanten wurden Zeugen der Vorfälle, die sich im Rahmen der Abreise vieler HSV-Anhänger abspielten. Etwa 10.000 Hamburger hatten ihre Mannschaft zuvor im Signal-Iduna-Park unterstützt und den BVB-Anhang teilweise sogar übertönt. Nach der Partie fielen dann Hooligans beider Lager negativ auf.

Nach der Partie prügelten sich HSV- und Dortmund-Fans

Was genau passierte? Die Polizei geht bislang davon aus, dass sich Teile der Fanszenen zu einer Schlägerei nach dem Abpfiff verabredet haben sollen. Für diese Annahme spricht die Tatsache, dass einige mit Fans gefüllte HSV-Busse nicht die normale Route in Richtung Autobahn genommen hätten, sondern stattdessen einen anderen Weg bevorzugten. Auf offener Straße seinen dann Fans ausgestiegen und hätten sich mit Anhängern des BVB geprügelt.


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Als die Polizei am Tatort eintraf, sollen die beteiligten Personen versucht haben, in mehrere Richtungen zu flüchten. Die Beamten wiederum forderten sofort Verstärkung an und durchkämmten die umliegenden Straßen. Letztlich sollen 152 Personen in Gewahrsam genommen worden sein. Der Großteil, so ist zu hören, entstamme dem HSV-Lager. Es seien bereits mehrere Strafanzeigen wegen Landfriedensbruchs gestellt worden.

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Heftige Vorkommnisse nach einer Partie, die zwar stimmungsvoll, aber friedlich über die Bühne gegangen war. In der 26. Minute war es sogar zu einem Schulterschluss der Lager gekommen, als beide Seiten dem kürzlich im Alter von 26 Jahren verstorbenen Kölner Ultra-Mitglied Nicolas gedachten. Die BVB-Fans zündeten eine rote Pyro-Fackel und entrollten ein Transparent („Ruhe in Frieden, Nicolas“), auch die HSV-Ultras zeigten ein mitgebrachtes Banner („Ultras sterben nie!“). Nach der Aktion spendeten sich beide Lager gegenseitig Applaus. Rund eine Stunde nach dem Abpfiff flogen dann die Fäuste.

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