Nicolás Capaldo mit zwei Fußbällen in den Händen.

Nicolás Capaldo kann beim HSV zurzeit weiterhin nur individuell trainieren. Foto: WITTERS

Rückschlag für Capaldo: Fällt der HSV-Anführer auch in Dortmund aus?

kommentar icon
arrow down

Das wird ein Rennen gegen die Zeit. Am Samstag (18.30 Uhr, im Liveticker bei MOPO.de) tritt der HSV zum nächsten Bundesliga-Topspiel in Dortmund an. Die Vorfreude im Volkspark auf die Partie vor über 80.000 Zuschauern im Signal Iduna Park ist groß. Klar ist auf der anderen Seite aber auch, dass die Hamburger eine bessere Leistung als zuletzt brauchen, um bei der besten Mannschaft der Rückrunde zu bestehen. Ein fitter Nicolás Capaldo würde dabei definitiv helfen. Doch hinter dem Einsatz des Argentiniers steht noch ein dickes Fragezeichen.

Knapp 200 Fans waren am Dienstagnachmittag bei der ersten Trainingseinheit der Woche im Volkspark dabei. Auch Capaldo konnten sie sehen. Das allerdings nicht im Mannschaftstraining. Der Vizekapitän absolvierte lediglich zusammen mit Bakery Jatta eine individuelle Einheit. Wann der 27-Jährige wieder richtig dabei sein kann, ist noch offen.

Capaldo hat weiterhin Probleme mit der Bauchmuskulatur

„Bei Capi müssen wir ehrlicherweise sagen, dass die letzten Tage nicht ganz so positiv verlaufen sind, wie wir uns das erhofft haben“, sagt Trainer Merlin Polzin, der eigentlich gehofft hatte, dass der Defensiv-Allrounder schon am vergangenen Wochenende beim Auftritt gegen Köln wieder eine Option für den Kader ist. Die Bauchmuskelverletzung, die sich Capaldo Anfang März beim Heimspiel gegen Leipzig zugezogen hat, ist allerdings noch immer nicht ausgeheilt.

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.
Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Mit Blick auf das Dortmund-Spiel spricht Polzin von einer möglichen Punktlandung. Der Coach: „Er trainiert noch nicht wieder mit der Mannschaft. Er spürt immer noch den einen oder anderen Schmerz. Warten wir die Woche mal ab, es war jetzt der erste Trainingstag. Optimismus klingt anders.“

Das könnte Sie auch interessieren: HSV-Profi Dompé überrascht: Diesen Abwehr-Partner fand er besser als Vuskovic

Am Ende wird es für Capaldo vor allem eine Schmerzfrage sein. Sind die Beschwerden noch zu groß, würde ein Einsatz allerdings nur wenig Sinn ergeben. Das hat auch Polzin im Hinterkopf. Wirklich planen kann er mit dem Argentinier erst mal nicht. Ebenfalls nicht bei der ersten Trainingseinheit der Woche dabei waren Philip Otele und Albert Grønbæk. Beide sind krank. Das sollte allerdings bis zum Wochenende im Normalfall kein Thema mehr sein.

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test