Riesen-Andrang! HSV-Fans ergattern letzte Autogramme – aber Vuskovic sorgt für Rätsel

Die HSV-Fans holen sich vor dem Spiel der Frauen gegen die Bayern Autogramme von den Profis.
Enormer Andrang: Die HSV-Fans nutzten die letzte Chance der Saison, sich Autogramme der Profis zu sichern.

Es war die letzte Chance, die HSV-Profis noch mal hautnah zu erleben, ehe es für sie in den Urlaub geht. Der Andrang im Volkspark war riesig, als die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin vor der Partie der HSV-Frauen gegen den FC Bayern (0:1) die Fans zu einem Stelldichein bat. Und doch gab es auch Tränen.

Zu Hunderten drängelten sich die Anhänger bereits knapp zwei Stunden vor dem Anpfiff auf der Westplaza vor dem Stadion, um ihren Lieblingen noch mal nahe sein zu können. Fábio Vieira und Co. genossen den Trubel, schrieben Autogramme und forderten einige Anhänger zur Partie an den bereitstehenden Tischkickern heraus.

HSV-Profis baten Fans zum Kicken auf dem Kunstrasenplatz

Der HSV hatte fast das gesamte Areal zu einem großen Meet-and-Greet-Bereich umgewandelt. Noah Katterbach zockte mit Anhängern eFootball, andere Profis sowie Polzin machten im VIP-Bereich Fanclubs mit ihren Besuchen glücklich. Nicolás Capaldo und Sander Tangvik kickten auf dem Kunstrasenplatz am Campus mit Kids. Der norwegische Torwart hatte tags zuvor beim 1:1 in Leverkusen ein glänzendes Bundesligadebüt gefeiert.

Einer, auf den es für viele ankam, fehlte allerdings. Zahlreiche Fans hatten sich vor allem auf Luka Vuskovic gefreut und wollten die letzte Chance auf ein HSV-Autogramm des Kroaten nutzen. Doch kurz bevor die Profis die Westplaza betraten, machte sich die Kunde breit, dass Vuskovic den Volkspark bereits verlassen hatte. Das sorgte insbesondere bei vielen jüngeren Anhängern für Missmut.

Vuskovic und Muheim fehlten am Sonntag im Volkspark

Wie auch der Schweizer Miro Muheim war Vuskovic bereits auf dem Weg in seine Heimat. Der Hintergrund: Beide HSV-Profis gelten als sichere Kandidaten für die WM-Aufgebote ihrer Länder und sollen die kurze Zeit vor dem Beginn der Turnier-Vorbereitung bestmöglich nutzen, um noch ein wenig auszuspannen.

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Nach den Bädern in der Menge widmeten sich Polzin und seine Profis dann dem Auftritt der Frauen. „Wir wollen nicht nur vom Zusammenhalt sprechen, sondern ihn auch leben“, ließ der Trainer vor der Partie wissen. „Die Mädels sind bei unseren Spielen teilweise auch vor Ort. Nun wollen wir mit ihnen den doppelten Klassenerhalt feiern.“ Klappte hervorragend: Trotz der 0:1-Pleite gegen die Bayern bleiben auch die im Vorjahr aufgestiegenen HSV-Frauen der Bundesliga erhalten.