HSV-Trainer Merlin Polzin während des Trainings

Wen stellt er auf? HSV-Trainer Merlin Polzin hat gegen Gladbach die Wahl zwischen drei Angreifern. Foto: WITTERS

Plötzlich Dreikampf im HSV-Sturm: Wen lässt Polzin gegen Gladbach los?

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Fast die gesamte Saison über steckt im HSV-Sturm der Wurm. Vor der Heim-Partie gegen Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) hat Merlin Polzin aber plötzlich die Qual der Wahl. Damion Downs, Ransford Königsdörffer oder Robert Glatzel – wer darf gegen die Borussen ran?

Nachdem Downs erst in der vergangenen Woche auf Leihbasis aus Southampton zum HSV gewechselt war, durfte der 21-Jährige in Freiburg direkt sein Debüt feiern, wenn auch mit überschaubarem Erfolg. Königsdörffer, dem nur die Bank blieb, scharrt mit den Hufen, zudem ist nun auch Glatzel wieder fit.

HSV-Stürmer Glatzel meldet sich wieder fit

Für den seit einer Woche 32-Jährigen dürfte es am Samstag, wenn überhaupt, allerdings nur zu einem Bankplatz reichen. Glatzel wird sich über Teileinsätze erneut empfehlen müssen, nachdem er Ende November unsanft gestoppt wurde. Damals durfte er erstmals überhaupt in dieser Saison von Beginn an ran, traf beim 2:1 gegen Stuttgart prompt zur Führung, zog sich später allerdings einen Muskelfaserriss zu.

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Für das Gladbach-Spiel liefern sich Downs und Königsdörffer ein Duell um den Platz in der Startelf. Wer hat die Nase vorn? Und welchen Spielertyp wünscht sich Polzin für den Samstag?

Polzin lobt Neuzugang Downs

„Ich schätze das Duell so ein, dass Damion von der körperlichen Konstitution einen anderen Spielstil als Ransi hat“, meint der Trainer. „Allein was die Größe und Präsenz in der Luft angeht.“ Und weiter: „Er hat sich sehr gut eingefügt und sofort gezeigt, warum wir ihn als Teil dieser Mannschaft haben wollen. Mit dem Tiefgang, mit der Gradlinigkeit und dem aggressiven Anlaufen. Das Schöne ist, dass wir dieses Element hinzugewonnen haben, aber die anderen Elemente ja auch weiterhin beibehalten.“

Vieles spricht dafür, dass Downs auch am Samstag starten darf. Ganz grundsätzlich stellt Polzin fest: „Klar ist, dass wir natürlich mehr Tore schießen wollen. Das haben wir uns selbst auf die Fahne geschrieben.“ 17 Treffer nach 16 Partien sind eine magere Ausbeute. Und doch sagt der Trainer: „Würde die Saison jetzt nach der Hinrunde beendet werden, hätten wir trotz des einen Spiels, was uns noch fehlt, unser Ziel erreicht.“

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Dennoch dürfte klar sein: Will der HSV seine guten Aussichten im Kampf um den Klassenerhalt behalten, wird er an vorderster Front zulegen müssen. Königsdörffer, Glatzel und der noch bis Februar verletzte Yussuf Poulsen steuerten in dieser Bundesliga-Saison bislang nur jeweils einen Treffer bei. Downs will am Samstag mit seinen drei Kollegen gleichziehen. Mindestens.

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