Der Däne Albert Grønbæk setzt sich im Kopfballduell durch.

Ein Däne für den Klassenerhalt: Albert Grønbæk (l., Nummer 10) soll künftig für den HSV spielen. Foto: IMAGO/SOPA Images

Platzt sein Wechsel? Berater-Wirbel um Sahiti – ein Däne soll zum HSV kommen!

kommentar icon
arrow down

Sie sind nach wie vor da – aber wie lange noch? Auch am Mittwoch mischten Immanuel Pherai und Emir Sahiti im HSV-Training mit, weiterhin gibt es keine Einigung der beiden Offensivspieler mit ihren potenziellen neuen Vereinen. Während Pherai sich so schnell wie möglich dem 1.FC Nürnberg anschließen möchte und auf die Freigabe des HSV wartet, gibt es rund um Sahiti reichlich Wirbel. Derweil steht ein dänischer Nationalspieler vorm Wechsel zum HSV.

Sahiti hat die Hoffnung aufgegeben, sich beim HSV durchsetzen zu können. Zu klar waren in den vergangenen Wochen und Monaten die Signale von Trainer Merlin Polzin. Beim Stadtderby auf St. Pauli (0:0) war für ihn kein Platz im Kader, letztmals durfte er in der Liga Ende August ran. Eine frustrierende Situation.

HSV-Profi Sahiti hat eine Anfrage aus Israel vorliegen

Sahitis Wechselwunsch ist mittlerweile so groß, dass er mehrere Berater beschäftigt. Bislang kümmerte sich die in Hamburg ansässige „DLT Sports Group“ um die Belange des Flügelspielers. Nach MOPO-Informationen haben Sahitis Familienangehörige nun allerdings gleich mehrere weitere Berater eingeschaltet und mit der Vereinssuche beauftragt. Die Botschaft ist klar: Er will weg. Und zwar zügig, bis zum Ende der Transferperiode am 2. Februar.

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.
Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Auf diesem Wege kam auch die Anfrage von Maccabi Tel Aviv zu Stande. Der israelische Europa-League-Teilnehmer (ist mit einem Zähler aus sieben Partien Tabellen-36. und damit Letzter der Hauptrunde) soll sich beim HSV sogar schon über die Ablösemodalitäten erkundigt haben. Nur: Sahiti weiß offenbar noch gar nicht, ob er nach Israel wechseln möchte, und hofft auf weitere Anfragen. Möglich, dass sich da am Wochenende etwas tut. Das Berater-Wirrwarr macht die Sache für den HSV in jedem Fall nicht einfacher, zumal bei einer Trennung auch eine Abfindungszahlung für Sahiti im Raum stehen könnte.

Emir Sahiti spielt seit Sommer 2024 für den HSV – und möchte den Verein so schnell wie möglich verlassen. WITTERS
HSV-Profi Emir Sahiti beim Training
Emir Sahiti spielt seit Sommer 2024 für den HSV – und möchte den Verein so schnell wie möglich verlassen.

Auch Pherai will weg, hat mit Nürnberg bereits einen Verein gefunden, bei dem er sich seine Zukunft vorstellt. Nach wie vor aber hat der HSV ihm nicht das endgültige Okay für einen Wechsel gegeben. Weil die Entscheidungsträger aufgrund der in den vergangenen Tagen zugespitzten Personallage genau abwägen wollen, ob ein Pherai-Wechsel wirklich Sinn macht. Alexander Røssing-Lelesiit (Riss der Syndesmose) fällt bis Mai aus, Fabio Baldé (leichte Zerrung im Oberschenkel) und Damion Downs (Verhärtung in der Wade) sind für die Partie gegen die Bayern (Samstag, 18.30 Uhr, Liveticker auf mopo.de) fraglich.

Pherai würde gern vom HSV nach Nürnberg wechseln

Am Mittwochabend kam Bewegung in die Angelegenheit. Wie die „Bild“ berichtet, landete der Däne Albert Grønbæk (24/CFC Genua) in Hamburg und soll am Donnerstag seinen Medizincheck absolvieren. Mit der Verpflichtung des Nationalspielers (acht Einsätze), der momentan noch von Ligue-1-Klub Stade Rennes in die italienische Serie A verliehen ist, dürfte der Weg für Pherai frei sein.

Während Pherai und Sahiti sich noch gedulden müssen, stehen die Wechsel zweier anderer HSV-Profis vor dem Abschluss. Bereits am Dienstag bestieg Gui Ramos den Flieger nach China, zuvor musste der Portugiese noch auf sein Visum warten. Er soll künftig für Beijing Guoan auflaufen.

Das könnte Sie auch interessieren: Kandidat ist heiß auf HSV-Wechsel – doch er muss noch warten

Auch Silvan Hefti, der zu US-Klub D.C. United wechseln will, wartet nur noch auf behördliche Papiere, ehe er sich auf den Weg zu seiner neuen Mannschaft machen wird. US-Medien zufolge ist der Deal wasserdicht.

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test