Nürnberg-Boss Hecking: „Das gehört beim HSV dazu“

Dieter Hecking (l.) als HSV-Trainer und Tim Walter (r.) an der Seitenlinie des VfB Stuttgart
Gerieten an der Seitenlinie auch schon mal aneinander – wie hier im Oktober 2019, als Dieter Hecking (l.) den HSV trainierte und Tim Walter noch Coach des VfB Stuttgart war.

Einmal müssen sie vor der Winterpause noch ran. Und nicht nur die Fans des HSV sind gespannt darauf, wie sich ihr Team in Nürnberg präsentieren wird. Auch der Club-Anhang fiebert dem Duell der Traditionsvereine entgegen, mehr als 40.000 Zuschauer werden erwartet. „Das spricht für sich“, betont FCN-Sportvorstand Dieter Hecking im Gespräch mit der MOPO. Es liegt was in der Luft. Die Nürnberger wissen: Beim HSV ist mächtig Druck auf dem Kessel.

Die Situation hat sich zugespitzt, Tim Walters Stuhl wackelt. Hecking, in der Serie 20129/20 selbst HSV-Trainer, weiß, wie sich der Kollege fühlen muss. „Die vergangenen sechs Jahre haben sich schon sehr geähnelt“, meint der 59-Jährige mit Blick auf die Zweitliga-Historie des HSV. „Die Erwartungshaltung und Zielsetzungen sind hoch. Wenn dann eine Phase kommt, in der die Ergebnisse mal ausbleiben, ist sofort eine gewisse Unruhe zu spüren. Das gehört beim HSV dazu.“

Hecking erwartet hohes Engagement und Vollgas-Fußball vom HSV

Dass Walter liefern muss, ist das eine. Hecking geht aber davon aus, dass sich Hamburgs Coach treu bleibt: „Ich erwarte nicht, dass der HSV aufgrund all dieser Diskussionen bei uns anders auftreten wird. Die Mannschaft hat unter Tim Walter eigentlich immer gleich gespielt, mit hohem Engagement, immer Vollgas.“

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Eine spannende Angelegenheit. Bekommt der HSV (holte auswärts in dieser Saison nur sieben Zähler aus acht Spielen) die Kurve und beruhigt die eigenen Gemüter? „In Hamburg kann der Kessel gern auch mal etwas schneller dampfen“, weiß Hecking. „Aber Tim Walter und Jonas Boldt werden die Lage gut einschätzen können. Die Frage wird sein, was der HSV auf den Platz bekommt, denn er hat den größeren Druck. Und er wird ganz sicher auf einen Gegner treffen, der auch unbedingt gewinnen will.“

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Ein Spiel, das Antworten liefern wird. Auch für die Tage danach, in denen es um Walters Zukunft geht.

Einmal müssen sie vor der Winterpause noch ran. Und nicht nur die Fans des HSV sind gespannt darauf, wie sich ihr Team in Nürnberg präsentieren wird. Auch der Club-Anhang fiebert dem Duell der Traditionsvereine entgegen, mehr als 40.000 Zuschauer werden erwartet. „Das spricht für sich“, betont FCN-Sportvorstand Dieter Hecking im Gespräch mit der MOPO. Es liegt was in der Luft. Die Nürnberger wissen: Beim HSV ist mächtig Druck auf dem Kessel.