Noten gegen Stuttgart: Diese HSV-Profis haben ganz besonders begeistert
Der HSV kann doch noch gewinnen – und das sogar in Unterzahl gegen eine echte Top-Mannschaft der Bundesliga! Nach zuvor fünf sieglosen Ligaspielen in Serie setzten sich die Hamburger gegen den VfB Stuttgart mit 2:1 durch. Die Entscheidung fiel nach spektakulären 90 Minuten in der Nachspielzeit. Der Schlüssel zum Erfolg war eine starke Mannschaftsleistung, bei der einige Profis herausstachen.
Heuer Fernandes: Beim 0:1 in Augsburg war er zuletzt der beste Hamburger, gegen Stuttgart leistete sich der HSV-Keeper nach längerer Zeit mal wieder einen Patzer. Ließ vor dem 1:1 den harmlosen Distanzschuss von Jamie Leweling genau vor die Füße von Deniz Undav abprallen. Sein Glück, dass der Treffer am Ende nicht entscheidend war. Note 4,5
Capaldo: Das komplette Spiel im Kampf-Modus unterwegs – und das über den ganzen Platz. Ein starker Auftritt des Argentiniers. Note 2
Vuskovic: Gewohnt abgeklärt, souverän und sehr zuverlässig. Sorgte immer wieder für Ordnung im HSV-Strafraum. Auch im Spiel nach vorne gab es per Fuß und Kopf ein paar gute Szenen von ihm. Note 2
Torunarigha: Entwickelt sich immer mehr zu einer echten Stütze in der HSV-Abwehr. Blockte zahlreiche Schüsse ab und gewann wichtige Zweikämpfe. Ein unterm Strich sehr stabiler Auftritt, auch wenn nicht jede Szene gut aussah. Note 2,5
Mikelbrencis: Erhielt mal wieder den Vorzug vor Giorgi Gocholeishvili in der Startelf und zeigte, dass er für die rechte Seite eine ordentliche Alternative ist. Der Fokus lag bei ihm vor allem auf der Defensivarbeit liegt. Note 3
67. Gocholeishvili: Machte ein bisschen mehr für die Offensive als sein Vorgänger. Entscheidende Szenen waren jedoch nicht dabei. Note –
Remberg: Ließ sich für den Spielaufbau immer wieder fallen. Seine meisten Pässe kamen an. Auch im Zweikampf gut. Kam zudem ohne Gelbe Karte durch die Partie und verhinderte damit eine Sperre für das Nordderby. Note 2,5
Sambi Lokonga: Viel auf dem Platz unterwegs, das meistens allerdings ohne Ball. Konnte nur wenig Akzente setzen. Note 4
67. Vieira: Erst kein großer Faktor im HSV-Spiel, in der Nachspielzeit dann der gefeierte Siegtorschütze. Einen besseren Zeitpunkt für seine Tor-Premiere im Volkspark hätte er sich kaum auswählen können. Note –
Muheim: Leistete sich ein paar ungewohnte Fehlpässe. Ansonsten aber gewohnt zuverlässig und routiniert unterwegs. Note 3
Philippe: Hatte auf seiner Seite mit Ramon Hendriks einen schnellen Gegenspieler, der ihm auf dem Weg nach vorne immer wieder stoppte. Kam nur zu einem Torschuss und einer Flanke. Note 4
67. Baldé: Sorgte für Schwung auf der linken Seite und hatte mit seinem Sprint in der Nachspielzeit einen entscheidenden Anteil am Siegtor. Note –
Glatzel: Stand erstmals in dieser Saison in der Startelf. Und nutzte direkt seine Chance. Traf erst die Latte (9.) und wenig später zur 1:0-Führung (17.). Ein emotionaler Moment im Volkspark. Ganz bitter. Musste nach gut einer halben Stunde mit Problemen am rechten Oberschenkel runter. Note 2
34. Königsdörffer: Hatte nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung die Chance auf das 2:0. Er ließ sie ungenutzt. Auch ein weiterer Torschuss führte nicht zum Erfolg. Der Einsatz stimmte auf der anderen Seite. Note 3,5
87. Ramos: Kam für die Schlussminuten – mit Erfolg. Note –
Røssing-Lelesiit: Der Norweger rückte überraschend für Jean-Luc Dompé in die Startelf und erlebte einen Himmel-und-Hölle-Auftritt. Brauchte zunächst ein paar Minuten, um in dem Spiel anzukommen. Dann drehte er richtig auf. Seine Vorlage zum 1:0 war seine bislang wahrscheinlich beste Szene im HSV-Trikot. Nach der Pause holte er sich zwei Gelbe Karten ab und flog vom Platz. Das war sehr unglücklich. Note 3