Mario Vuskovic lächelt auf der Tribüne beim Besuch eines HSV-Heimspiels

Der HSV-Countdown läuft: Schon bald will Mario Vuskovic seinen Platz auf der Tribüne wieder mit dem auf dem Spielfeld tauschen. Foto: WITTERS

Noch 200 Tage! Dieser Vuskovic-Countdown elektrisiert alle HSV-Fans

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Er kämpft verbissen darum, noch einmal für den HSV auflaufen zu können. In dieser Woche kehrte der kniegeplagte Luka Vuskovic auf den Trainingsplatz zurück und ackerte nach drei Wochen Pause individuell für sein Comeback. Die 19 Jahre alte Leihgabe von Tottenham Hotspur steht vor ihren letzten Wochen im Volkspark. Der Name Vuskovic wird die Gefühlswelt der HSV-Fans allerdings auch weiterhin nachhaltig prägen – denn Tag für Tag rückt ein Comeback näher, das für gewaltige Emotionen sorgen dürfte, die es in dieser Form beim HSV wohl selten gegeben hat.

Noch steht nicht fest, in welcher Liga der HSV zur kommenden Saison spielen wird. Bei fünf Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang stehen die Zeichen drei Spieltage vor dem Saisonende allerdings klar auf Klassenerhalt. Unabhängig von der Ligazugehörigkeit dürfte allerdings jetzt schon feststehen, dass sich Hamburgs Klubbosse vor der Saison mit einer besonderen Bitte an die DFL wenden dürften. Denn am Wochenende 20. bis 22. November, direkt nach der bereits terminierten Länderspielpause, hätte der HSV gern ein Heimspiel. Aus gutem Grund.

HSV-Profi Mario Vuskovic ist seit Ende 2022 gesperrt

Der Vuskovic-Countdown läuft! Seit November 2022 ist Lukas Bruder Mario wegen Dopings gesperrt. Zwischen diesem Mittwoch (29. April) und dem Datum der Sehnsucht liegen genau 200 Tage, dann darf er wieder ran. Genau genommen am Sonntag, den 15. November – das ist der erste Tag des möglichen Comebacks. Aufgrund der Länderspielpause kommt allerdings erst die Woche danach in Betracht. Es sei denn, der HSV vereinbart ein Testspiel. In der Woche darauf könnte dann Vuskovic‘ Pflichtspiel-Comeback folgen. Am liebsten im Volkspark, dort, wo sie ihn verehren und ihm immer den Rücken stärkten.

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Beim HSV fiebern sie der Rückkehr des Abwehrspielers entgegen. Im Kabinentrakt hängt eine Uhr, die an Mario Vuskovic erinnert und rückwärts tickt. Allerdings nicht bis zum 15. November, sondern bis Mitte September. Dann darf der 24-Jährige bereits wieder mit seinen alten und dann neuen Kollegen im Volkspark trainieren.

Vuskovic darf sich weiter nicht in der HSV-Kabine aufhalten

Das ist ihm bis dahin aufgrund der Doping-Regularien noch immer untersagt. Weder darf Vuskovic mit dem HSV trainieren noch die Kabine betreten. Kontakt zur Mannschaft hat er dennoch, wenn auch privat.

Im kroatischen Split ackert der frühere U21-Nationalspieler seines Landes derweil täglich für sein Comeback. „Ich denke, Mario ist jetzt besser als je zuvor“, sagte sein Fitness-Trainer Josko Vlasic kürzlich dem Portal „Telesport“: „Schneller, wendiger, kompakter und besser am Ball als vorher.“

Gesperrter Profi arbeitet täglich für sein HSV-Comeback

Seine eiserne Disziplin auf dem Weg zum Comeback ist auch der Grund dafür, warum Vuskovic längst nicht jede Partie des HSV live im Stadion verfolgt. Oftmals überschneiden sich die akribisch ausgearbeiteten Trainingspläne mit Spieltagen. Wann immer das der Fall ist, verzichtet Vuskovic auf einen Trip nach Hamburg. Der Abwehrspieler will auf seinem Weg nichts dem Zufall überlassen.

„Free Vuskovic“: Ihren Wunsch drückten die HSV-Profis häufig aus – hier nach dem Derby gegen Werder Bremen im Dezember. WITTERS
Die HSV-Profis zeigen ein „Free Vuskovic“-Banner vor der Nordtribüne
„Free Vuskovic“: Ihren Wunsch drückten die HSV-Profis häufig aus – hier nach dem Derby gegen Werder Bremen im Dezember.

Die Hoffnungen, dass er am Tage seines Comebacks im Volkspark auch noch auf Luka treffen wird, tendieren unterdessen gegen null. Weil sein fünf Jahre jüngerer Bruder einfach zu überragend beim HSV performte, ist eine Ausweitung der Leihe nahezu ausgeschlossen – auch wenn sich die Vuskovic-Brüder das sehnlichst wünschen würden. Derzeit stellt sich wohl nur die Frage: Meldet Tottenham, wo Luka bis 2030 unter Vertrag steht, Eigenbedarf an – oder verkaufen die stark abstiegsgefährdeten Londoner ihr Juwel? Dessen Marktwert wird auf etwa 60 Millionen Euro taxiert. Tatsächlich aber könnte die mögliche Ablöse auch in den dreistelligen Millionenbereich fallen.

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Die Nummer 44 aber wird beim HSV weiterhin fest in der Hand der Vuskovic-Familie bleiben. Sollte Luka es bis zum Frankfurt-Spiel nicht schaffen, will er seine bärenstarke Saison anschließend gegen Freiburg (10. Mai) und in Leverkusen (16. Mai) abrunden und sich mit dem Klassenerhalt verabschieden. Wenige Monate später übernimmt dann wieder sein großer Bruder die Rückennummer. Der Countdown läuft.

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