Nicht ohne Risiko: So läuft beim HSV die Suche nach einem neuen Torhüter
Die ersten Transferentscheidungen des Winters sind beim HSV bereits gefallen. Dazu zählt auch der vorzeitige Abgang von Daniel Peretz. Der Torhüter wechselte im Laufe der Woche zum englischen Zweitligisten FC Southampton. Wie geht es nun im Kasten der Hamburger weiter? Die Planungen laufen im Hintergrund auf Hochtouren – eine zentrale Rolle spielt dabei Torwarttrainer Sven Höh.
Kurzfristig wird sich im HSV-Tor nichts ändern. Zum Jahresauftakt am Samstag in Freiburg steht wie gewohnt Daniel Heuer Fernandes zwischen den Pfosten. Als Ersatz sitzt U21-Keeper Hannes Hermann (20) auf der Bank. Als dritter Torwart reist zudem Fernando Dickes (18) mit in den Süden.
Heuer Fernandes unter besonderer Beobachtung
In dieser Konstellation wird der HSV aller Voraussicht nach auch in die kommenden Spiele gehen – und das mit einem gewissen Risiko. Sollte sich Heuer Fernandes zum Start in die zweite Saisonhälfte verletzen oder gesperrt werden, müsste ein Nachwuchskeeper ins Tor.

Für Torwarttrainer Höh, dessen Meinung bei der Besetzung des HSV-Tors großes Gewicht hat, wäre ein solches Szenario zumindest für kurze Zeit vertretbar. Viel mehr Spielraum gibt es aktuell ohnehin nicht. Denn die Suche nach einem neuen Keeper dürfte sich noch hinziehen.
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Im Volkspark werden derzeit verschiedene Optionen geprüft, eine wirklich heiße Spur gibt es aber bisher nicht. Bislang ist nicht einmal final entschieden, ob als Peretz-Ersatz ein Torhüter mit Perspektive geholt wird – oder ob der HSV zunächst bis zum Saisonende auf eine erfahrene Nummer zwei setzt. Noch ist alles möglich. Nur eine schnelle Lösung wird es wohl nicht geben.
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