Sebastian Kehl schaut nachdenklich

Sebastian Kehl äußerte sich erstmals über eine mögliche Aufgabe beim HSV. Foto: IMAGO/Maximilian Koch

„Habe mir für dieses Jahr was vorgenommen“: Kehl äußert sich zu HSV-Gerüchten

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Sebastian Kehl spricht zum ersten Mal über ein angebliches Interesse des HSV. Er betont seine Verbundenheit zu Borussia Dortmund. Auf eine Frage antwortet er aber nicht direkt. Der 45 Jahre alte Sportdirektor von Borussia Dortmund soll einem Bericht zufolge zu den Kandidaten beim HSV für den Posten des Sportvorstands gehören, nachdem sich der Bundesliga-Rückkehrer und Stefan Kuntz Ende vergangenen Jahres getrennt hatten. 

Sebastian Kehl hat sich erstmals öffentlich zu den Gerüchten um ein Interesse des HSV geäußert. „Also, erst mal generell: Ich glaube, ich muss nicht betonen, was dieser Klub hier für mich bedeutet, ich bin seit über 24 Jahren hier“, sagte Kehl dem Sender Sky vor dem BVB-Spiel in Dortmund gegen den FC St. Pauli. „Mein Fokus liegt ausschließlich auf dieser Transferzeit, auf den Themen, die wir hier zu bearbeiten haben.“ Daher habe er gar keine anderen Gedanken im Moment, „als mich auf das hier zu konzentrieren“.

Kehl will Gerüchte über sich nicht weiter kommentieren

Kehl war als Profi Anfang 2002 vom SC Freiburg nach Dortmund gewechselt. Im Sommer 2015 beendete er beim BVB seine Karriere. Drei Jahre später stieg er als Leiter des Lizenzbereichs als Funktionär ein, seit Mitte 2022 ist der 31-malige Fußball-Nationalspieler Sportdirektor der Westfalen. 

Er habe im Moment „ehrlich gesagt keine anderen Themen. Und wenn ich noch etwas dazu beisteuern kann: Ich habe mir für dieses Jahr etwas vorgenommen. Gerüchte um meine Person nicht weiter zu kommentieren“, sagte Kehl: „Vielleicht versuchen wir, das nicht schon am 17. Januar zu brechen.“

Auf die Nachfrage, ob ihn der Posten beim HSV reizen würde, entgegnete Kehl: „Ich glaube, ich habe es gerade formuliert. (…) Ich habe hier Spaß an dieser Aufgabe und bin mit dem Kopf und mit dem Fokus bei Borussia Dortmund.“ Als der Reporter abschließend noch wissen wollte, ob Kehl einen Wechsel jetzt oder im Sommer ausschließen könne, antworte er nach einer Pause: „Ich glaube, ich habe meine Antwort dazu gegeben.“

Kehl: „Habe meine Antwort dazu gegeben“

Auch im Interview bei DAZN legte er ein Bekenntnis zum BVB ab und berichtete von seinem Neujahrsvorsatz, was den Umgang mit Gerüchten betrifft.  Sky hatte schon vor dem Bundesliga-Spiel der Dortmunder gegen Werder Bremen berichtet, Kehl werde im Aufsichtsrat des HSV als Kandidat auf den Posten „ganz besonders intensiv diskutiert“. Kontakt habe es aber auch noch nicht gegeben.

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Im vergangenen Jahr war Kehl, der beim BVB einen Vertrag bis zum Sommer 2027 hat, bereits mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht worden. (dpa/hmg)

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