HSV
Neuer HSV-Profi auf der Abgabenliste: Geht der nächste Aufstiegsheld?
Die Kaderplanung im Volkspark läuft. Einige Profis sollen oder wollen das Team noch verlassen. Dazu gehört auch einer, der erst vor einem Jahr seinen HSV-Vertrag verlängert hatte.
Die ersten HSV-Abgänge des Sommers stehen fest. Für frisches Geld im Volkspark hat dabei noch keiner gesorgt. Bislang haben nur Leihspieler oder Profis, die ohnehin keinen Vertrag für die neue Saison hatten, das Team verlassen. Das soll und wird sich im Laufe der Transferzeit noch ändern. Kandidaten gibt es dafür mehrere. Neu auf dieser Liste steht nach MOPO-Informationen auch der Name Daniel Elfadli. Schon in Kürze sind Gespräche geplant.
In der Aufstiegssaison der Hamburger war Elfadli hinter Miro Muheim noch der Feldspieler mit der höchsten Einsatzzeit im Kader. Der Defensiv-Allrounder gehörte zu den Leistungsträgern und Anführern in der Mannschaft von Trainer Merlin Polzin. Das sollte sich auch in der Bundesliga nicht ändern. Als klares Zeichen wurde im vergangenen Sommer sein Vertrag vorzeitig bis 2028 verlängert.
Elfadli sollte in der Bundesliga den nächsten Schritt gehen
„Daniel hat auf Anhieb mit einem hohen Maß an Bereitschaft, Mentalität und Flexibilität überzeugt. Er hat die Mannschaft mit diesen Qualitäten entscheidend mitgerissen und dadurch einen wichtigen Teil zum Aufstieg beigetragen. Er steht dabei noch nicht am Ende seiner Entwicklung, sondern wir trauen ihm nicht zuletzt aufgrund seines beachtlichen Karrierewegs auch in der Bundesliga den nächsten Schritt zu“, erklärte damals Sportdirektor Claus Costa.
Ich möchte nun unbedingt auch Teil eines neuen erfolgreichen Kapitels in der Bundesliga sein und werde dafür weiter alles investieren.
Der 29-Jährige selbst sagte, der Aufstieg sei für ihn nur der Anfang mit der Raute auf der Brust gewesen: „Ich möchte nun unbedingt auch Teil eines neuen erfolgreichen Kapitels in der Bundesliga sein und werde dafür weiter alles investieren.“
Elfadli rutschte beim HSV immer mehr in die Zuschauerrolle
Aufgegangen ist dieser Plan in der zurückliegenden Saison nicht wirklich. Zwar hat Elfadli aufgrund einer Adduktorenverletzung und einer Sperre insgesamt nur fünf Bundesligaspiele verpasst. Regelmäßig zum Einsatz kam er allerdings lediglich in der Hinrunde. In der zweiten Saisonhälfte wurde es immer weniger. Am Ende rutschte Elfadli fast komplett in die Zuschauerrolle. An den letzten acht Spieltagen stand er nur noch in zwei Partien auf dem Platz.
Eine Entwicklung, die vor allem bei dem Spieler selbst Spuren hinterlassen hat. Für die Zukunft will Elfadli wieder wichtiger sein. Ob das beim HSV in der gewünschten Form möglich sein wird, ist nach dem Verlauf der vergangenen Saison zumindest zweifelhaft. Entsprechend soll jetzt das Gespräch gesucht und eine Lösung für den Sommer gefunden werden. Die Tendenz geht Richtung Veränderung. Ziel und Preis sind allerdings noch komplett offen.
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