Neue HSV-Stürmerin aus Norwegen ist Brasilien-Fan
„Wahrscheinlich habe ich dieses Wetter aus Norwegen mitgebracht“, sagte Camilla Linberg beim Blick auf das Hamburger Winterwetter mit einem Lächeln. Als gebürtige Norwegerin hatte die neue Stürmerin den eisigen Temperaturen bei ihrem HSV-Debüt getrotzt und das Volksparkstadion in einen Hexenkessel verwandelt.
Im Abstiegskrimi gegen Essen (2:1) war Linberg maßgeblich am ersten Heimsieg beteiligt, holte den entscheidenden Elfmeter (93. Minute) heraus. „Unglaublich, dass wir es noch geschafft haben, dieses wichtige Tor zu machen“, freute sich die 26-Jährige.
Neuzugang Camilla Linberg war sofort vom HSV überzeugt
Ihren ersten Auftritt im deutschen Fußball habe sie ingesamt als „sehr coole Erfahrung“ erlebt. Über ihre Wechselentscheidung von Kolbotn IL an die Elbe sagte sie der MOPO: „Was hier gerade beim HSV rund um das Männer- und Frauenteam an Entwicklung stattfindet, hat mich überzeugt.“

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Linberg ist Torjägerin aus Norwegen – da denkt man direkt an ihren Landsmann Erling Haaland. Doch vergleichen will sich die Neu-Hamburgerin mit dem Superstar nicht. „Er ist ein großartiger Stürmer und trifft überall“, sagte Linberg. Haaland sei aber eher „die typische Nummer neun“. „Ich habe nicht die größte physische Präsenz, daher liegt meine Stärke eher bei Schnelligkeit und Technik.“
Linberg sei schon immer von technischen Spielern wie Ronaldinho und Neymar fasziniert gewesen. Auch Frauen-Legende Marta begeistere sie. „Die Brasilianer haben es mir vielleicht angetan“, stellte sie lachend fest. Ein Ziel hat sie mit allen Vollblut-Stürmer:innen gemeinsam: „Ich will Tore schießen!“ Die nächste Chance dazu hat sie am Sonntag gegen Freiburg.
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Dort werden die HSV-Frauen anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar ein Zeichen gegen den Krebs setzen. Wie schon am Bundesliga-Spieltag der Männer gegen Borussia Dortmund im November räumt Trikotsponsor Hanse Merkur die Brust auf den Trikots, wo stattdessen das Motto „Wir gegen Krebs“ auf das Thema Krebsvorsorge aufmerksam machen wird.
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