Die HSV-Stürmer Robert Glatzel und Ransford Königsdörffer klatschen ab.

Robert Glatzel (l.) könnte im Laufe des Spiels gegen Augsburg als Joker kommen. Ransford Königsdörffer hat beste Chancen, in der Startelf zu stehen. Foto: WITTERS

Neue Chance für Glatzel: Wie löst HSV-Trainer Polzin das Sturm-Puzzle?

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Beim 2:3 in Dortmund war Robert Glatzel zuletzt aus disziplinarischen Gründen aus dem HSV-Kader gestrichen worden. Am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) darf der Angreifer im Heimspiel gegen den FC Augsburg wieder dabei sein. Für den 32-Jährigen ist es eine neue Chance. Doch darf er auch direkt auf dem Platz wieder helfen? Argumente gibt es für alle Szenarien. Entscheidend wird sein, wie Merlin Polzin das Sturm-Puzzle löst. Optionen hat der HSV-Coach viele.

Insgesamt neun HSV-Spieler waren in der zurückliegenden Länderspielpause für ihre Nationalteams im Einsatz. Mit Fabio Baldé, Damion Downs, Ransford Königsdörffer, Philip Otele und Otto Stange gehörten gleich fünf Offensivspieler zur Reisegruppe. Alle kamen für ihre Nationalmannschaften zum Einsatz und erlebten dabei besondere Momente. Alle werden am Samstag gegen Augsburg zum HSV-Kader gehören. In welcher Rolle, ist allerdings noch offen.

Glatzel und Philippe konnten sich im Volkspark empfehlen

Einerseits sind die Nationalspieler mit Rückenwind in den Volkspark zurückgekehrt, andererseits konnten sie sich nur sehr kurz auf das Augsburg-Spiel vorbereiten und mussten teils auch noch Reisestress verarbeiten. Glatzel und Rayan Philippe sind hingegen die einzigen HSV-Angreifer, die während der kompletten Länderspielpause im Volkspark trainiert haben und sich damit direkt vor Polzins Augen für das Augsburg-Spiel empfehlen konnten.

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Wie setzt der HSV-Coach das Offensiv-Puzzle für den Auftritt gegen den FCA zusammen? Am Ende wird es wahrscheinlich eine Mischung sein. Downs, der mit dem U21-Team der USA in Südkorea unterwegs war, dürfte für die Startelf keine Option sein. Königsdörffer und Otele haben hingegen sehr gute Chancen. Für sie spricht vor allem ihre Arbeit gegen den Ball. Genau das ist für Polzin gegen Augsburg ein entscheidender Punkt. Er erwartet am Samstag ein „intensives Spiel“, in dem seine Mannschaft vor allem auch im eigenen Abwehrverhalten klar sein müsse.

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Für Glatzel dürfte dabei, wenn überhaupt, wohl nur die Joker-Rolle bleiben. Entscheidend ist der Spielverlauf. Mit Stange und Baldé stehen zwei weitere heiße Einwechselspieler bereit. Philippe kann womöglich sogar auf etwas mehr hoffen. Trotz seiner fünf Tore hat es der Franzose in diesem Jahr erst in einem Spiel in die Startelf geschafft. Aufgrund der aktuellen Personallage könnte sich seine Chance diesmal erhöhen. Der einzige Haken: Seine Stärken liegen ebenfalls nicht im Spiel gegen den Ball.

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