Nach heftiger Kritik: Schiri-Legende darf ein letztes Mal den HSV pfeifen
Bereitet er dem HSV diesmal mehr Freude als zuletzt? Vor vier Wochen zürnten viele Hamburger gegen Deniz Aytekin, nachdem der Unparteiische gegen Augsburg (1:1) mit mehreren Entscheidungen für Diskussionen gesorgt hatte. Nach dieser Saison hört der 47-Jährige auf, zuvor aber darf er noch ein letztes Mal die Hamburger pfeifen. Der Auftritt in Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) wird zu Aytekins HSV-Abschluss.
Auch wenn es zuletzt Unmut gab: Zwischen Aytekin und dem HSV ist nichts hängen geblieben. Nach dem Augsburg-Spiel, das zum letzten Auftritt des Schiedsrichters im Volkspark wurde, signierte er sein Trikot und überließ es den HSV-Offiziellen. Das Shirt hängt mittlerweile in der Schiri-Kabine im Volkspark.
Beim HSV-Spiel gegen Augsburg sorgte Aytekin für Wirbel
Zuvor hatte es während der Partie gegen Augsburg mehrfach Wirbel gegeben. So nahm Aytekin kurz vor der Halbzeitpause einen aussichtsreichen Freistoß der Gäste zurück, nachdem er FCA-Stürmer Michael Gregoritsch befragt hatte, ob dieser wirklich von Fábio Vieira gefoult worden sei. Es war eine Vorgehensweise, die Aytekin auch Kritik einbrachte. Zudem zeigte er im Laufe der Partie Linksverteidiger Miro Muheim Rot, das allerdings unstrittig. Kurz vor Schluss entschied er auf Strafstoß für den HSV, nahm diesen nach Ansicht der Video-Bilder aber zurück.

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Nun gibt es kurz vor Aytekins Karriereende noch mal ein Wiedersehen mit den Hamburgern. Fast wirkt es so, als wollte der DFB seinem verdienten Referee noch eine Tournee durch Deutschlands größte Stadien schenken. Zuletzt pfiff er Partien in Stuttgart, Hamburg und Dortmund, jetzt folgt mit Frankfurt der nächste heiße Tempel.
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Läuft es diesmal besser für den HSV? Die Gesamtbilanz unter Aytekin ist alles andere als vielversprechend. Acht Siege und neun Unentschieden stehen 17 Niederlagen gegenüber. In dieser Saison verwies der Referee neben Muheim auch schon Vieira des Feldes (Ende September beim 0:0 in Berlin). Jetzt hofft der HSV auf einen zumindest erfreulichen Abschluss mit Deutschlands dreifachem Schiedsrichter des Jahres (2019, 2022, 2024).
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