Nach Derby-Enttäuschung: HSV-Profi plant Blitzabgang im Winter
Diese Entscheidung tat richtig weh – und war gleichzeitig ein klares Zeichen für die Zukunft. Entsprechend soll nun auch gehandelt werden. Nach der Nullnummer im Stadtderby beim FC St. Pauli plant HSV-Profi Immanuel Pherai den Blitzabgang. Das Team von Trainer Merlin Polzin verliert damit wohl eine Option für die Offensive. Nur das genaue Ziel scheint noch unklar zu sein.
Wie sich ein Tor im Stadtderby beim FC St. Pauli anfühlt, wissen aus dem aktuellen HSV-Kader nur Robert Glatzel und Immanuel Pherai. Beide trafen beim letzten Zweitliga-Vergleich am Millerntor (2:2 im Dezember 2023). Am Freitagabend spielte das Duo keine entscheidende Rolle – und das hat nun zumindest für einen von beiden Folgen.
HSV-Profi Pherai überraschend nicht im Derby-Kader
Glatzel wurde im Millerntor-Stadion in der 68. Minute eingewechselt. Das lahme Offensivspiel der Hamburger konnte der Stürmer nicht mehr beleben. Keine Flanke landete bei ihm im Strafraum, entsprechend hilflos wirkte er auf dem Platz. Noch bitterer verlief der Abend für Pherai: Der 24-Jährige erhielt nicht mal einen Kaderplatz. Stattdessen setzte Polzin mit William Mikelbrencis und Giorgi Gocholeishvili lieber zwei Außenverteidiger auf die Bank. Gebraucht – und eingewechselt – wurde am Ende keiner der beiden.

Pherai will nun Konsequenzen ziehen. Die Nichtnominierung für das Stadtderby ist für ihn das letzte Zeichen, dass er beim HSV keine Perspektive mehr hat. Obwohl der Offensivspieler seit Monaten fit ist, spielt er trotz der anhaltenden Sturmflaute im Team keine Rolle. Lediglich auf fünf Joker-Einsätze (insgesamt 25 Minuten) kommt er in dieser Saison. Auch über Einsätze in der U21 konnte Pherai seinen Status im Laufe der Spielzeit nicht verbessern – jetzt soll ein Schlussstrich gezogen werden.
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Viel Zeit bleibt dafür nicht. Am 2. Februar schließt in den meisten Ländern der Winter-Transfermarkt. Bis dahin soll eine Lösung gefunden werden. Wie sie aussieht, liegt am Ende auch am HSV: Verkauf oder Leihe stehen zur Wahl. Für beide Optionen gibt es grundsätzlich Interessenten. Eine zentrale Frage lautet: Inwiefern sind die Verantwortlichen im Volkspark bereit, dem Nationalspieler aus Suriname finanziell entgegenzukommen? Das soll in den nächsten Tagen entschieden werden.
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