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Nach 33 Minuten ausgewechselt: Darum musste Steinmann so früh raus

Matti Steinmann am Boden gegen Serge Gnabry

Matti Steinman hatte nicht nur gegen Serge Gnabry das Nachsehen. Er erwischte einen schwarzen Tag.

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imago/Nordphoto

Drei Spiele lang schwebte Matti Steinmann im siebten Fußball-Himmel, am Sonnabend nun landete er krachend auf dem Boden der Realität. Schon brutal, wie die Hoffenheimer ihren Plan, Hamburgs Sechser aus dem Spiel zu nehmen, umsetzten – und damit den Schlüssel zum Sieg fanden.

Steinmanns harter Aufprall. Unter Christian Titz ist der 23-Jährige, der zuvor für die U21 kickte und eigentlich längst studieren wollte, fester Bestandteil der Profis, hatte seinen Stammplatz in allen Partien sicher. Julian Nagelsmann aber forschte nach einem Plan, der den HSV killen sollte und nahm sich Steinmann vor. „Wir haben ihn als ganz spielstarken Sechser aus dem Spiel genommen“, erklärte der „Hoffe“-Coach. „Wir wussten ja, wie wichtig er für das Spiel des HSV ist.“

In der Praxis sah das so aus, dass Hoffenheim Steinmann im Aufbau stark bedrängte und im Umschaltspiel dessen Geschwindigkeitsnachteile gnadenlos ausnutzte. Weil auch der Rest des HSV-Mittelfeldes nicht ordentlich nach hinten arbeitete, stand Steinmann auf verlorenem Posten. „Dadurch, dass er zugestellt worden ist und durch sein Defensivverhalten, hatte er keinen guten Tag“, kritisierte dann auch Förderer Titz, der bereits nach 33 Minuten reagierte – und Steinmann auswechselte.

Der erste Rückschlag für Steinmann bei den Profis, dem durch Albin Ekdal, der von Woche zu Woche fitter wirkt, Konkurrenz erwächst. Möglich, dass es in der kommenden Woche gegen Freiburg zur Wachablösung auf Hamburgs Sechser-Position kommt. Fallen lassen wird Titz seinen Musterschüler aus der U21 aber auf keinen Fall – trotz der Lektion aus dem Kraichgau.