Noah Katterbach, Silvan Hefti, Emir Sahiti und Gui Ramos sitzen im Volksparkstadion auf der Tribüne.

Für (v.l.) Noah Katterbach, Silvan Hefti, Emir Sahiti und Gui Ramos war in der ersten Saisonhälfte oft kein Platz im HSV-Kader. Foto: WITTERS

Der HSV erhöht bei zwei Spielern den Wechseldruck – woran es hapert

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Zu den Transferzielen des HSV in diesem Winter gehört, den aktuellen Profi-Kader zu verkleinern. Bislang läuft die Umsetzung noch etwas schleppend. Um für mehr Bewegung zu sorgen, wurde direkt zum Start in die Vorbereitung bei zwei Spielern noch einmal der Wechseldruck erhöht.

Mit Jonas Meffert hat zum Jahresauftakt bereits ein Profi den HSV verlassen. Der 31-Jährige verabschiedete sich zu Holstein Kiel in die Zweite Liga. Für die Hamburger gab es immerhin noch eine Ablösesumme im niedrigen sechsstelligen Bereich. Weitere Abgänge sollen bis zum Ende der Wechselperiode am 2. Februar folgen. Das könnte sich allerdings noch hinziehen.

Konkrete Anfragen für Spieler aus dem aktuellen HSV-Aufgebot liegen den Verantwortlichen im Volkspark zurzeit nicht vor. Unabhängig davon wird den Profis, die intern auf der Streichliste stehen, jetzt erneut gezeigt, dass sie in den HSV-Planungen für den weiteren Saisonverlauf keine große Rolle spielen.

Hefti und Katterbach müssen beim HSV allein trainieren

Als Merlin Polzin am Wochenende im Training Elf gegen Elf spielen ließ, mussten Silvan Hefti und Noah Katterbach abwechselnd allein auf einem Nebenplatz arbeiten – nicht, weil sie angeschlagen waren, sondern weil es für sie keinen Platz in der Mannschaft gab.

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Beide kennen dieses Bild bereits aus der ersten Saisonhälfte. Auch damals war das Duo häufig überzählig. In der Bundesliga kamen Hefti und Katterbach bislang in keinem Spiel für den HSV zum Einsatz. Daran soll sich im neuen Jahr nichts ändern. Das bekommen beide nun direkt zum Jahresstart wieder zu spüren. Die klare Botschaft: Wer wieder spielen will, muss sich einen neuen Verein suchen.

Probleme bei der Suche nach einem neuen Klub

Grundsätzlich sind sowohl Katterbach als auch Hefti wechselwillig. Die aktuelle Situation frustriert sie – auch wenn sie sich das weder auf dem Trainingsplatz noch in der Kabine anmerken lassen. Die Suche nach einem neuen Klub gestaltet sich jedoch schwierig.

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Katterbach, der noch bis 2027 an den HSV gebunden ist, hat seit mehr als einem Jahr kein Pflichtspiel im Profibereich bestritten. Er muss sich erst wieder an die Belastung herantasten und ist für Interessenten schwer als Soforthilfe einzuplanen. Heftis Vertrag läuft sogar bis 2028. Der 28-jährige Verteidiger, der in der Schweiz, Italien und Frankreich bereits 235 Erstliga-Partien absolvierte, bringt mit Blick auf seine Zukunft einen gewissen Anspruch mit.

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