„Mein Bruder war St. Pauli“: BVB-Star Nmecha und seine besondere HSV-Liebe
Kein BVB-Stern strahlt in dieser Saison heller als der von Felix Nmecha. Der 25-Jährige besticht Woche für Woche mit starken Leistungen, verlängerte gerade seinen Vertrag bis 2030 und besitzt beste Chancen, in Deutschlands Kader für die WM im Sommer berufen zu werden. Am Samstag (18.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) aber wartet auf Nmecha ein Bundesligaspiel der besonderen Art. Denn mit dem HSV verbindet ihn eine spezielle Beziehung.
Nimmt man seine Entwicklung als Maßstab, ist Nmecha auf bestem Wege, ein internationaler Star zu werden. Neben Manchester City waren zuletzt auch Tottenham und Inter Mailand an ihm dran, der BVB aber schaffte es trotz der starken Konkurrenz, den Vertrag des Mittelfeldmannes zu verlängern. Laut „Bild“ auch dank einer Gehaltsverdoppelung auf nun zehn Millionen Euro jährlich – verbunden mit der Zusage, dass Nmecha im Sommer 2027 für einen festgeschrieben Betrag in Höhe von 80 Millionen Euro wechseln darf. Fakten aus der Welt des Top-Fußballs. Seine ersten Schritte als Kicker aber machte Nmecha in Hamburg-Altona.
BVB-Star Felix Nmecha wuchs in Hamburg-Altona auf
Gemeinsam mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Lukas (derzeit bei Leeds United unter Vertrag) wurde Felix in Hamburg als Sohn einer Deutschen und eines Nigerianers geboren. Mit fast sieben Jahren dann zog er aufgrund der für den Vater besseren beruflichen Perspektive nach England. An seine Kindheitsjahre in Hamburg aber hat er auch weiterhin beste Erinnerungen – und auch an den HSV.

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
- Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
- Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
- Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
- Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
- 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
- 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag
„Ich habe noch viele Erinnerungen“, ließ er bereits in der Vergangenheit über die BVB-Klubmedien wissen und holte aus: „Mein Bruder und ich haben immer auf der Straße Fußball gespielt. Da war ein Käfig in der Nähe unseres Hauses. Dort waren wir fast jeden Tag, haben immer mit älteren Jungs gespielt und schöne Zeiten gehabt. So lange, bis Mama gerufen hat – dann mussten wir nach Hause …“
Der jüngere Nmecha-Bruder besaß als Kind ein HSV-Trikot
Das Herz des jetzigen BVB-Profis gehörte damals dem HSV. „Ich war immer Hamburg, mein Bruder war mehr St. Pauli“, verriet der sechsfache A-Nationalspieler. „Sein erstes Trikot war von einem nigerianischen Spieler von St. Pauli, deshalb wollte ich eines von Hamburg haben.“ Und schmunzelnd: „Wir standen da immer ein wenig in Konkurrenz zueinander.“
Das könnte Sie auch interessieren: Lob von Top-Manager: Bundesliga-Boss schwärmt vom HSV
Kindheitserinnerungen, die am Samstagabend wieder hochkommen dürften. Spätestens im Kabinengang, wenn Nmecha auf den Weg nach draußen den HSV-Profis begegnet. Die hätten im Übrigen nichts dagegen, wenn auch Nmechas zweites Treffen mit seiner früheren Fußball-Liebe ähnlich enttäuschend endet, wie das erste: Anfang November sicherte sich der HSV durch Ransford Königsdörffers Last-Minute-Tor (90.+7) einen nicht mehr für möglich gehaltenen Zähler gegen den BVB.
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.