„Man weiß nie …“: Baldé spricht nach Tor-Premiere über seine HSV-Zukunft
Viele besondere Momente erlebten die 57.000 Zuschauer am Sonntag im Volksparkstadion beim 3:2-Erfolg des HSV gegen Freiburg. Für einen sorgte Fábio Baldé. Der gebürtige Hamburger erzielte im letzten Heimspiel der Saison seinen ersten Treffer in der Bundesliga. Für Baldé ein furioses Finale im Volkspark. Hinterher sprach er auch über seine Zukunft.
Drei Spiele in Folge hatte Baldé es zuletzt nicht in den HSV-Kader geschafft. Gegen Freiburg war er wieder dabei und kam zu seinem 15. Einsatz in der Bundesliga. In der 65. Minute wechselte Trainer Merlin Polzin den Offensivspieler für Bakery Jatta ein. Nur zwei Minuten später traf der 20-Jährige zum 3:1.
Mit Temporekord zum ersten Bundesliga-Tor
„Es ist ein besonderer Tag und ein unglaubliches Gefühl. Das war immer mein Ziel“, sagte Baldé nach dem Abpfiff über seine Tor-Premiere im Oberhaus. Ebenfalls bemerkenswert: Vor dem Treffer hatte Baldé auch noch für einen neuen Tempo-Rekord beim HSV in dieser Saison gesorgt. Mit 35,74 km/h war er über die rechte Seite gesprintet.

Zwei besondere Baldé-Momente im letzten Heimspiel der Saison. Auf die komplette Spielzeit blickt der Hamburger mit gemischten Gefühlen zurück. Grundsätzlich sei es sein Anspruch, noch mehr zu spielen, erklärte er nach dem Freiburg-Spiel, betonte aber auch: „Es ist nicht selbstverständlich, Bundesliga zu spielen und auch so viele Minuten zu bekommen. Ich glaube, immer wenn ich fit war, habe ich meine Chancen bekommen. Jetzt geht es darum, weiterzuarbeiten.“
Baldé schließt HSV-Verbleib nicht aus
Auch am letzten Spieltag am kommenden Samstag in Leverkusen will Baldé auf dem Platz dabei sein. Danach geht es in die Sommerpause – und der 20-Jährige, der seit der Jugend für den HSV spielt, wird den Klub womöglich wechseln. Er zählt im Volkspark zu den Verkaufskandidaten. Erste Interessenten soll es bereits geben.
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Eine klare Richtung oder sogar Entscheidung gibt es laut Baldé allerdings noch nicht. Nach dem Auftritt gegen Freiburg wollte er auch einen Verbleib in Hamburg nicht ausschließen. Sein Kommentar zum anstehenden Transfer-Sommer: „Man weiß nie, was die Zukunft mit sich bringt, aber erst mal bin ich hier. Ich habe noch drei Jahre Vertrag, bin ruhig und blicke auf die nächste Saison.“
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