Mini-Hoffnung bei Vuskovic: HSV gibt alles für sein Comeback in Bremen
Auf welche Profis kann Merlin Polzin am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) beim Nordderby in Bremen setzen? Diese Frage begleitet den HSV-Trainer schon die komplette Woche. Wahrscheinlich wird er sie auch mit nach Bremen nehmen. Vor allem bei Luka Vuskovic wird es ein Kampf gegen die Zeit. Zumindest verloren ist dieser aber noch nicht.
Vor zehn Tagen hatte sich Vuskovic im HSV-Training eine Knieprellung zugezogen. Mit der Mannschaft hat er seitdem nicht mehr trainiert. Vor dem Nordderby bleibt ihm jetzt nur noch die Abschlusseinheit am Freitag. Eigentlich ist das zu wenig, doch beim HSV hat man die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
Reicht Vuskovic eine HSV-Trainingseinheit vor dem Nordderby?
„Luka ist im Reha-Prozess. Ich bleibe weiterhin optimistisch. Nach der letzten Länderspielpause hat er auch nur ein Training mit der Mannschaft gemacht und dann eine sehr gute Leistung gezeigt“, sagt Polzin, der sich grundsätzlich keine Sorgen um den Fitnesszustand des Verteidigers macht. Sein lädiertes Knie ließ zuletzt allerdings nicht alle Bewegungen zu. Daran wurde und wird intensiv mit verschiedenen Therapien – auch im Wasser – gearbeitet.
Der HSV-Coach: „Er konnte die Belastung schon steigern. Es wird alles gemacht. Aufgrund der Bedeutung des Spiels kann man auch ein kleines Risiko eingehen. Wir werden aber nichts ohne Sinn und Verstand machen. Auch nach dem Spiel in Bremen geht die Saison noch weiter.“

Geplant ist, dass Vuskovic, der in der Hinrunde mit seinem Hackentor einer der Nordderby-Helden war, die Reise am Freitag nach Bremen mit antritt. Das Gleiche gilt für Albert Sambi Lokonga, der weiterhin mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen hat und in dieser Woche vor allem individuell im Volkspark trainierte. Eine Joker-Rolle ist für ihn in Bremen aber nicht ausgeschlossen. Auch hier soll die Entscheidung nach dem Abschlusstraining fallen.
Jatta ist wieder da, Dompé hat weiterhin Probleme
Was ist mit Bakery Jatta und Jean-Luc Dompé? Jatta ist im Laufe der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und „kann eine Option für den Kader sein“, so Polzin. Bei Dompé wäre das eine große Überraschung. Die vergangenen beiden Spiele hat er aufgrund einer Fußverletzung verpasst. Nun ist er auch noch krank geworden. Mit der Mannschaft hat er schon länger nicht mehr trainiert.
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Voll einplanen kann Polzin im Vergleich zur jüngsten Startelf in Stuttgart für das Nordderby hingegen wieder Miro Muheim, der nach seiner Rot-Sperre zurückkehrt, und Nicolás Capaldo. Der Argentinier war zuletzt beim VfB als Joker zum Einsatz gekommen und ist jetzt wieder bereit, von Anfang an aufzulaufen. Viele andere Fragezeichen müssen bis zum Anpfiff am Samstag hingegen noch geklärt werden.
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